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Nach Einbruchsserie – Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Bild: KIm Enderle

Sie ist lang: die Liste an Einbrüchen und Einbruchsversuchen, welche die Staatsanwaltschaft Ravensburg und das Polizeirevier Wangen einem 36 Jahre alten Mann zur Last legen. In der Zeit zwischen Anfang Juli und Ende Oktober dieses Jahres soll der Tatverdächtige rund 25 Einbruchstaten im Raum Wangen, Kißlegg und Amtzell sowie dem bayrischen Weiler-Simmerberg begangen haben.

In der überwiegenden Zahl der Fälle gelang es dem Mann, in die betroffenen Objekte einzusteigen – insgesamt 16 Taten blieben nicht nur beim Versuch. Dabei war er bei der Wahl seiner Einbruchsziele nicht wählerisch. Neben Wohnhäusern, Ladengeschäften und Gaststätten soll sich der 36-Jährige beispielsweise auch zu einem Kindergarten und zwei Pfarrhäusern Zutritt verschafft haben. Er hatte es in allen Fällen auf schnelles Bargeld abgesehen – neben einigen Zigarettenschachteln und Schlüsseln erbeutete er durch seine Taten rund 9.000 Euro. Der Schaden, den er dabei an den Gebäuden verursachte, ist dabei annähernd doppelt so hoch – er beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 17.000 bis 18.000 Euro.

Dass man dem Einbrecher auf die Schliche gekommen ist, ist letztlich der guten Ermittlungsarbeit der Polizeibeamten zu verdanken. Ein erster Verdacht gegen den 36-Jährigen ergab sich, nachdem er nach einem Wohnungseinbruch von einer Überwachungskamera erfasst wurde. An zahlreichen Tatorten hinterließ der Einbrecher außerdem unterschiedliche Spuren, die zum Teil dem Tatverdächtigen zugeordnet werden konnten. Diese sowie die intensive Ermittlungsarbeit der Polizei in Wangen und Vogt erhärteten letztlich den dringenden Tatverdacht gegen den 36-Jährigen. Zudem ergab sich, dass der Mann mindestens zu einer der Taten mit einem Auto gefahren ist, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein.

Der Tatverdächtige wurde zwischenzeitlich vorläufig festgenommen und am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg einem Haftrichter vorgeführt. Dieser entschied, den 36-Jährigen in Untersuchungshaft zu nehmen. Für die polizeilichen Ermittler ist der Fall indes noch nicht abgeschlossen – zu zahlreichen Spuren, die ebenfalls an den verschiedenen Tatorten gefunden wurden, stehen die Untersuchungsergebnisse noch aus.

 

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