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Versuchter Betrug durch falsche Polizeibeamte 

Am Dienstag- und am Mittwochabend erhielten eine Vielzahl von Bürgern im Landkreis Ravensburg Anrufe von unbekannten Männern, die sich als Polizei- oder Kriminalbeamte ausgaben, um die Geschädigten in Betrugsabsicht darüber zu täuschen, dass in der Nachbarschaft ein Einbruch stattgefunden habe oder dass der Geschädigte auf der Liste festgenommener Einbrecher stehe. In den Anrufen folgte die Frage nach Bargeld oder Schmuck, der in der Wohnung aufbewahrt werde. In einem Fall gab sich der Anrufer als Polizeibeamter des “Polizeipräsidiums Ravensburg”, in anderen Fällen als Herr Schneider oder Kriminalkommissar Pötsch von der Kriminalpolizei Friedrichshafen aus.

Die ersten Anrufe dieser in Betrugsabsicht handelnden Personen dienten vermutlich nur der Kontaktaufnahme und zur Feststellung, ob sich die Geschädigten als Opfer einer Betrugshandlung eignen. Nach bisherigen Erkenntnissen ließen sich die angerufenen Bürger nicht täuschen und verständigten das örtliche zuständige Polizeirevier, den örtlich zuständigen Polizeiposten oder über die Notrufnummer 110 das Polizeipräsidium Konstanz über die jeweiligen Anrufe, die durch die Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen jeweils als Einzelstraftat übernommen und bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht werden.

Im Rahmen der Präventionsarbeit der Polizei werden Informationen zum Schutz vor dieser Betrugsmasche durch die Polizeiliche Kriminalprävention des Bundes und der Länder im Internet bereitgestellt und sind dort unter dem Link https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/   abrufbar.

 

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