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Möglicher Blindgänger einer Fliegerbombe im Gewerbegebiet Erlen gefunden

Symbolbild: F.Enderle
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Im Gewerbegebiet Erlen in Bavendorf ist bei Bauarbeiten ein möglicher Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden. Noch steht nicht fest, ob es sich dabei tatsächlich um eine Fliegerbombe handelt. Daher wird das Gelände am Samstag, 19. Juni am Vormittag von einer Spezialfirma genau untersucht.

Das Ordnungsamt der Stadt Ravensburg und die Ortschaft Taldorf stehen in engem Austausch mit Polizei, Feuerwehr und Kampfmittelbeseitigungsdienst. Sollte sich bei der Untersuchung am Samstag herausstellen, dass es sich tatsächlich um einen Blindgänger einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg handelt, wird eine weiträumige Absperrung und eine Evakuierung von Personen in einem Radius von ca. 500 Metern angeordnet. Das könnte gegen 12 Uhr geschehen. Die Bundesstraße B33 müsste für die Zeit einer Entschärfung und Abtransportes des Objektes vollständig gesperrt werden. Eine Umleitung würde dann eingerichtet werden. Ebenso sämtliche Fußgänger- und Radfahrwege in dem Bereich. Es dürften sich dann im Gewerbegebiet Erlen und in den Wohnhäusern der Umgebung keine Menschen mehr aufhalten.

Zum jetzigen Zeitpunkt nimmt die Ortsverwaltung Taldorf und das Ordnungsamt Kontakt mit Anwohnerinnen und Anwohner auf und informiert sie vorab über die mögliche Evakuierung und organisiert frühzeitig Hilfsmöglichkeiten für Menschen, die nicht gut zu Fuß sind. Bürgerinnen und Bürger, auf die das zutrifft, können sich auch direkt an die Ortsverwaltung Taldorf unter der Telefonnummer 0751/7910912 wenden. Nach Möglichkeit sollen Anwohner für ein paar Stunden bei Verwandten oder Freunden unterkommen. Wer das nicht kann, für den steht im Falle einer Evakuierung die Schussentalhalle in Oberzell zur Verfügung. Dies wird über die Ortschaftsverwaltung organisiert.

Wie lange eine mögliche Beseitigung eines gefährlichen Objekts andauert, kann nicht gesagt werden. Es besteht die Möglichkeit, dass dies einige Stunden andauern könnte. Die Stadtverwaltung betont, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt. Noch steht nicht fest, ob es sich um eine Fliegerbombe handelt. Sollte dies aber der Fall sein, wurden sämtliche relevanten Vorbereitungen getroffen, um kurzfristig auf alle Erfordernisse reagieren zu können.

Des Weiteren appelliert die Stadt an die Bürgerinnen und Bürger nicht zum Ort des Geschehens zu gehen, um bei der Untersuchung, ob es sich um einen Blindgänger handelt, zuzuschauen. Die Stadtverwaltung und die Ordnungskräfte werden die Öffentlichkeit am Samstag über den aktuellen Stand in geeigneter Weise informieren.