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Top-Mountainbiker Daniel Geismayr im EK von Prof. Krimmer operiert 

Daniel Geismayr,  Topfahrer des erfolgreichen Mountainbike Teams Centurion Vaude aus Meckenbeuren, ist von Prof. Dr. Hermann Krimmer am St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg erfolgreich operiert worden. „Bereits kurzfristig kann er sein Training wieder aufnehmen“, lautete die erfreuliche Botschaft des Leiters des Zentrums für Handchirurgie am EK für seinen Patienten.

Daniel Gaismayr war bei der Tour des Alpes in Österreich am Ostermontag in einen Sturz verwickelt bei dem er sich einen Bruch des Kahnbeins, des Handwurzelknochens,  am rechten Handgelenk zuzog. In den Medien wurde ausführlich darüber berichtet. „Hierbei handelt es sich ebenso wie bei  dem Bruch des Schlüsselbeins um eine typische Verletzung von Profiradfahrern“, erläutert Prof. Dr. Krimmer.  Pech für das Meckenbeurer Team um seinen Chef Richard Dämpfle war zudem , dass sich Gaismayrs  Teamkollege einige Wochen zuvor bei der Vorbereitung in Südafrika ebenfalls genau  diese Verletzung zugezogen hatte.

Da der Kahnbeinbruch lange Zeit bis zur Heilung benötigt, drohte eine Gaismayr zunächst lange Gipsruhigstellung und damit Trainingsunterbrechung. Für die hochgesteckten Ziele des Mountainbike-Vizeweltmeisters und seines Teams wäre das mehr als hinderlich gewesen.  Durch den Teamarzt von Centurion Vaude, Dr. Martin Volz von der Sportklinik Ravensburg, wurde der Kontakt zu Prof. Krimmer, dem Leiter des Zentrum für Handchirurgie am St. Elisabethen-Klinikum,  hergestellt.

Nach Analyse der Röntgenbilder empfahl Prof. Dr. Krimmer, die Fraktur zu verschrauben. „Dieses Vorgehen wenden wir gerade bei Leistungssportlern an, um ihnen eine rasche Fortführung ihrer sportlichen Aktivitäten zu ermöglich“, erläutert der international renommierte Handchirurg. Der Eingriff wurde erfolgreich im Zentral-OP des EK eine Woche nach dem Unfall durchgeführt. Der Bruch wurde mit einer speziellen Technik, an deren Entwicklung Prof. Krimmer maßgeblich beteiligt war und die sich seit langem erfolgreich bewährt hat, minimalinvasiv durch einen kleinen Schnitt mit einer speziellen Schraube stabilisiert.

Nach dem ersten Verbandswechsel konnte Daniel Geismayr der Gips entfernt und durch eine Kunststofforthese ersetzt werden, die er aber auch nur für kürzere Zeit tragen muss. Beim Radfahren stellt sie keine wesentliche Behinderung dar. Entscheidend für Daniel Geismayr aber war aber, dass ihm Prof. Krimmer erlauben konnte,  bereits wenige Tage nach der OP wieder mit dem regulären Radtraining fortzufahren. Der erfolgreiche Moutainbiker entsprechend erleichtert und glücklich über diese Auskunft.

 

 

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