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Sturmtief Sabine trifft auch Ravensburg

Zwischen Ravensburg und Kemmerlang musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume aus dem Weg räumen. Bild: Feuerwehr

Sachschaden in unbekannter Höhe entstand am Montagmorgen sowie in der darauffolgenden Nacht bei mehreren Unwettereinsätzen der Feuerwehr Ravensburg. Im Zeitraum von Montag 07:00 Uhr bis Dienstag 12:30 Uhr wurden 13 wetterbedingte Einsätze sowie 4 weitere Einsatzlagen abgearbeitet. Verletzt wurde niemand.

Das Sturmtief Sabine hat auch Spuren in Ravensburg hinterlassen. Im Größen und Ganzen kam die Stadt Ravensburg mit ihren Ortschaften aber glimpflich davon. Der Schwerpunkt lag im Stadtgebiet. Hier mussten mehrere umgestürzte Bäume beseitigt sowie mehrere Dachbereiche von Wohn- und Geschäftsgebäuden gesichert bzw. erste Sicherungsmaßnahmen ein-geleitet werden. Montagmorgen erfolgte um 06:49 Uhr die erste wetterbedingte Alarmierung der Abt. Schmalegg. Im Bereich Bernhofen blockierte ein Baum die Fahrbahn. Die Abt. Stadt war ab 09:30 Uhr gleich mehrfach gefordert. Im Bereich Sonnenbüchel fiel ein Ast in eine Hochspannungsleitung, ein Entstehungsbrand war die Folge. Bei Ankunft der Kräfte war das Feuer bereits erloschen und der Ast nicht mehr in der Leitung. Weitere technische Hilfeleistungen, überwiegend im Innenstadtbereich, folgten in den kommenden Stunden. Am Nachmittag war die Abteilung Stadt bei zwei zeitintensiven Einsätzen im Bereich der Oststadt gefordert. Bei einem umgestürzten Baum in der Wangener Straße wurde während den Maßnahmen das Ausmaß erst ersichtlich. Umfangreiche Arbeiten unter anderem mit der Drehleiter waren erforderlich. Beim zweiten Einsatz war ein Baum auf ein Wohngebäude gestürzt. Auch hier waren umfangreiche Maßnahmen notwendig, um den Baum sicher zu Boden zu bringen.

In der Nacht zu Dienstag mussten weitere Bäume auf Gemarkung Eschach und Schmalegg beseitigt werden. In allen drei Fällen blockierten diese zum Teil Hauptverkehrsstraßen. Um 12:14 Uhr erfolgte die letzte wetterbedingte Alarmierung der Abt. Stadt. In einem Wohngebiet am Rande der Innenstadt musste ein ca. 2 m langes loses Aluteil von einem mehrstöckigen Wohngebäude sicher auf den Boden geholt werden.

Weitere Einsätze zwischen Unwettereinsätzen
Montagmorgen erfolgte um 09:40 Uhr die Alarmierung der Abt. Stadt durch die Leitstelle Bodensee-Oberschwaben. Die automatische Brandmeldeanlage der Eissporthalle hatte ausgelöst. Vor Ort konnte ein technischer Fehlalarm festgestellt werden. Des Weiteren mussten in den frühen Abendstunden ehrenamtliche Kräfte zu einem stehengebliebenen Aufzug ausrücken. Ersten Annahmen zufolge waren keine Personen darin eingeschlossen. Am Dienstagmorgen erfolgte um 08:48 Uhr die Anforderung von Einsatzkräften der Abt. Stadt durch die Feuerwehr Bad Waldsee. Es musste bei der Abarbeitung einer Schadenslage mit dem Abrollbehälter Saug unterstützt werden. Die Kräfte nahmen ca. 1m³ Öl-Wasser-Gemisch auf und brachten dies zu einer Spezialfirma zur Entsorgung.