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Stadt Ravensburg ist für den Winterdienst gut gerüstet

Archivbild: F.Enderle
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Wenn der erste Schnee in Ravensburg fällt und die Straßen glatt werden, sorgt der Betriebshof der Stadt Ravensburg für freie Straßen und Radwege im Stadtgebiet und den Ortschaften. Ab dem ersten Dezemberwochenende startet die Stadt mit ihrem Winterdienst.

Auch dieses Jahr stehen 30 Räumfahrzeuge und 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit. An Streumittel sind rund 1.500 Tonnen eingelagert. Sollte es zu sehr eisigen Temperaturen und viel Schnee kommen, bestehen Liefervereinbarungen, um den Lagerbestand nachzufüllen. Für ausreichend Streugut ist damit gesorgt.

Streusalz, flüssige Sole und Splitt belasten unsere Umwelt. Der Betriebshof versucht daher, mit den Streumitteln so sparsam wie möglich umzugehen und gleichzeitig die Straßen so sicher wie möglich zu machen. Das ist ein Spagat, der nicht an allen Stellen gelingen kann, sagt Siegfried Veit, Leiter des Betriebshofes, und ergänzt: „Bei winterlichen Verhältnissen steht die Sicherheit im Vordergrund und nicht möglichst schnell anzukommen.“

Daher bittet die Stadt alle Verkehrsteilnehmer – Autofahrer wie Radfahrer -, ihre Fahrzeuge wintergerecht aufzurüsten, mehr Zeit für die Strecke einzuplanen und solche Wege zu wählen, die sicher zu befahren sind.

Viele Fuß- und Radwege in der Stadt müssen von privaten Anliegern von Schnee und Eis befreit werden. Das schreibt die Räum- und Streupflichtsatzung der Stadt Ravensburg vor. Deshalb räumt die Stadt in diesen Bereichen nicht. Die Satzung verpflichtet alle Straßenanlieger, die Geh- und Radwege vor ihren Grundstücken für Fußgänger und Radfahrer sicherzumachen. Konkret heißt das, dass vor jedem Grundstück ein durchgängiger Streifen von mindestens einem Meter Breite und die Einfahrt freigehalten werden muss. Werktags sollte ab 7 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr geräumt und gestreut sein. Bei Bedarf muss dieser Vorgang wiederholt werden, die Pflicht endet um 20 Uhr.