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Ravensburg

SPD fordert freiwillige Selbstverpflichtung zur Nachhaltigkeit

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„Die Stadt Ravensburg prüft künftig sämtliche Beschlüsse auf ihre Nachhaltigkeit hin und gewährleistet, dass diese keine negativen Folgen für Klima, Umwelt und Lebensbedingungen im Gebiet der Stadt mit sich ziehen. Ravensburg wirkt umfassend und aktiv der globalen Erwärmung entgegen.“ Dies hat die Ravensburger SPD-Fraktion im Gemeinderat beantragt.

Befeuert durch die aktuellen Demonstrationen „Fridays for Future“ entschieden sich weltweit Parlamente, den so genannten „Klimanotstand“ auszurufen, begründet die Fraktionsvorsitzende Heike Engelhardt den Antrag ihrer Partei. Die SPD Ravensburg habe bereits im August 2015 den Oberbürgermeister aufgefordert, ein Zeichen gegen die von Menschenhand gemachte Erderwärmung zu setzen, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion. Anlässlich der Weltklimakonferenz in Paris hatte die SPD angeregt, Ravensburg möge sich gemeinsam mit den europäischen Partnerstädten dafür einsetzen, den Ausstieg aus fossilen Energieträgern und eine internationale Klimaschutzstrategie auf den Weg zu bringen.

Lippenbekenntnisse hätten zu keiner relevanten Verbesserung geführt. Populistischen Strömungen zu folgen hält die SPD für weniger aussichtsreich als den Worten Taten folgen zu lassen. Die SPD plädiert dafür, dass sich die Stadt Ravensburg eine freiwillige Selbstverpflichtung auferlegt, mit der wirksam und wahrnehmbar ein Beitrag zur Klimarettung geleistet wird.