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Ravensburg

Polizeibericht Ravensburg

Bild: Kim Enderle

Meldungen der Polizei aus dem Stadtgebiet Ravensburg vom Montag, 04. Mai 2020

Trunkenheitsfahrten

Nicht unerheblich unter Alkoholeinwirkung stand ein 40-jähriger Pkw-Lenker, den eine Streifenwagenbesatzung in der Nacht zum Sonntag kurz nach Mitternacht in der Wangener Straße kontrollierte. Nachdem die Beamten entsprechende Verdachtsmomente feststellten, ergab ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von über 1,2 Promille. Dem 40-Jährigen wurde daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, außerdem wurde sein Führerschein einbehalten. Eine Strafanzeige folgt.

Unter Alkoholeinwirkung stand auch eine 47-jährige Pkw-Lenkerin, die von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ravensburg am späten Sonntagabend in der Wangener Straße kontrolliert wurde. Nachdem die Frau Anzeichen einer alkoholischen Beeinflussung zeigte, ergab ein daraufhin durchgeführter beweiskräftiger Atemalkoholtest einen Wert von 0,94 Promille. Die 47-Jährige muss nun mit einem empfindlichen Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen.


Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung

Wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt die Polizei gegen eine 43-jährige Pkw-Lenkerin. Die Frau war einem Zeugen am späten Sonntagabend kurz nach 22 Uhr im Bereich von Horgenzell durch ihre unsichere Fahrweise aufgefallen, in deren Verlauf sie mit ihrem VW Caddy auch auf die Gegenfahrbahn kam. Ein entgegenkommendes Fahrzeug musste stark abbremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Durch eine alarmierte Polizeistreife konnte die 43-Jährige schließlich in Ravensburg angehalten und kontrolliert werden. Hierbei zeigten sich deutliche Anzeichen einer Alkoholisierung. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,5 Promille. Der Frau wurde daraufhin in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, außerdem musste sie ihren Führerschein abgeben. Die Polizei sucht nun insbesondere den Lenker des bislang unbekannten Fahrzeugs, welches der Frau entgegenfuhr und stark bremsen musste. Dieser sowie andere Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise ebenfalls durch den VW Caddy gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ravensburg unter Tel. 0751/803-0 zu melden.


Sachbeschädigung

Unbekannte Täter schlugen am vergangenen Wochenende im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag und Sonntagvormittag ein Fenster an der Realschule in der Wilhelmstraße ein. Weiter beschädigten sie mehrere Türschilder am Gebäude. Die Höhe des angerichteten Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt wegen Sachbeschädigung und erbittet sachdienliche Hinweise zu den Verursachern unter Tel. 0751/803-0.


Nach Corona-Verstoß Polizeibeamte beleidigt

Bei einem Verstoß gegen die Corona-Verordnung festgestellt wurde eine 21-jährige Frau zusammen mit drei weiteren Personen am Sonntagnachmittag kurz nach 13 Uhr in der Eisenbahnstraße. Das Quartett hielt sich zusammen als Gruppe im öffentlichen Raum und ohne Einhaltung von Abstandsregeln auf und wurde daraufhin von Polizeikräften des Polizeipräsidiums Einsatz, die zur Unterstützung des Polizeireviers Ravensburg im Einsatz waren, kontrolliert. Bereits während der Kontrolle zeigten sich alle vier Betroffenen uneinsichtig und unkooperativ.

Gegen sie wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, die Vierergruppe wird bei der zuständigen Bußgeldstelle zur Anzeige gebracht. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entfernte sich die 21-Jährige alleine mit ihrem Pkw. Dabei streckte sie den erhobenen Mittelfinger deutlich sichtbar in Richtung des Polizeifahrzeugs. Sie gelangt daher nun zusätzlich bei der Staatsanwaltschaft wegen Beleidigung zur Anzeige.


Sachbeschädigung

Ein unbekannter Täter beschädigte am Samstagabend eine Toilettentüre in der Damentoilette im Bahnhof, indem er diese mit zwei offensichtlich linksextremistischen Slogans und einem entsprechenden Symbol verschmierte. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt und bittet um sachdienliche Hinweise zum Verursacher unter Tel.0751/803-0.


Lasermessung auf neuen B30-Süd

Auf der neu ausgebauten Bundesstraße 30 hat die Verkehrspolizei am Sonntagabend auf Höhe von Oberzell eine Geschwindigkeitsüberwachung durchgeführt. Im Zeitraum zwischen 18 Uhr und 20 Uhr kontrollierten die Beamten in südliche Fahrtrichtung.

Dabei wurden elf Fahrer festgestellt, die jeweils mit mehr als 21 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h deutlich zu schnell unterwegs waren und jetzt mit einer Anzeige zu rechnen haben. Auf fünf der Fahrer kommt außerdem ein Fahrverbot zu. Trauriger Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit gemessenen 149 km/h unterwegs war.