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Ravensburg

Polizeibericht Ravensburg

Bild: Kim Enderle

Meldungen der Polizei aus dem Stadtgebiet Ravensburg vom Dienstag, 19. Januar 2021


Verkehrsunfallflucht – Zeugen gesucht

Erheblichen Sachschaden verursachte ein bislang unbekannter BMW-Fahrer am Montagabend gegen 18:30 Uhr bei einem Verkehrsunfall in der Ulmer Straße auf Höhe eines Discounters. Ein 20-Jähriger war mit seinem Daimler-Benz in Richtung Eissporthalle unterwegs als er von einem älteren, dunkelfarbigen BMW (dunkelblau oder schwarz; möglicherweise Cabrio), der seitlich versetzt hinter ihm fuhr, touchiert wurde. Dessen bislang unbekannter Fahrer wollte mutmaßlich nach rechts abbiegen und kollidierte beim Ausholen mit dem Daimler. Ohne sich um den Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro zu kümmern setzte der BMW-Fahrer seine Fahrt in Richtung Möttelinstraße fort. Die Polizei Ravensburg ermittelt nun wegen Verkehrsunfallflucht und bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher geben können, sich unter Tel. 0751/803-3333 zu melden.


Vorfahrtsmissachtung

Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall, der sich am Montag gegen 17:00 Uhr auf der B 30, Höhe der Abfahrt Untereschach, ereignete. Eine 51-jährige Volvo-Lenkerin befuhr die Bundesstraße in Richtung Friedrichshafen und wollte diese zunächst an der Abfahrt Untereschach verlassen, entschied sich jedoch um und fuhr geradeaus weiter. Dies erkannte ein 26-jähriger Audi-Fahrer zu spät, fuhr in den Kreuzungsbereich ein und kollidierte mit dem Volvo der vorfahrtsberechtigten 51-Jährigen.


Kontrolle führt zu mehreren Anzeigen

Mehrere Anzeigen waren das Resultat eines polizeilichen Einsatzes am Dienstagmorgen gegen 10:30 Uhr am Busbahnhof in Ravensburg. Der Polizei war eine laut herumschreiende Personengruppe gemeldet worden. Eine Überprüfung durch mehrere Polizeibeamte ergab, dass sich insgesamt sieben Personen dort ohne triftigen Grund aufhielten und teilweise Alkohol konsumierten. Bei der Kontrolle der Personen gab ein 47-Jähriger gegenüber den eingesetzten Beamten zunächst falsche Daten an und beleidigte dann einen Polizisten durch Zeigen des Mittelfingers. Des Weiteren fiel er durch unangebrachte Äußerungen und uneinsichtiges Verhalten auf. Gegen den Mann wird nun ermittelt. Die übrigen Personen werden wegen Verstößen gegen die aktuell geltende Corona-Verordnung angezeigt. Darüberhinaus erhielten sie einen Platzverweis.