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In der OSK steigt Zahl der Intensivpatienten

Die Oberschwabenklinik mit ihrem Hauptstandort "St. Elisabeth". Bild: F.Enderle

Auf fast gleichbleibend hohem Niveau ist über das Weihnachtswochenende die Zahl der Corona-Patienten in den Häusern der Oberschwabenklinik geblieben. Zugenommen hat in den letzten Tagen die Zahl der Corona-Betroffenen, die auf den Intensivstationen versorgt werden müssen.

Am Montagvormittag lagen in den Häusern der OSK insgesamt 60 Patienten mit einem positiven Corona-Befund. Von ihnen mussten 13 intensivmedizinisch versorgt werden. Dies ist der bislang höchste Stand an Corona-Intensivpatienten in den OSK-Häusern während der gesamten Pandemie. Von sieben Intensivpatienten an Heiligabend ist die Zahl der Fälle kontinuierlich bis auf den aktuellen Stand angestiegen.

Zu den bestätigten Fällen kamen am Montag 14 Verdachtsfälle. Um den gesamten Versorgungsbedarf aufgrund der Covid-19-Pandemie darzustellen, müssen auch die Verdachtsfälle berücksichtigt werden. Mit insgesamt 74 Patienten war auch dieser Wert so hoch wie noch nie.

Auf die Häuser verteilt ergab sich das folgende Bild: Am EK Ravensburg wurden fünf Corona-Patienten intensivmedizinisch und 22 in der Allgemeinpflege versorgt. Hinzu kamen zehn Verdachtsfälle. Am Westallgäu-Klinikum in Wangen waren es acht Intensivpatienten, 25 Patienten auf der Allgemeinpflege und vier Verdachtsfälle. Am Krankenhaus Bad Waldsee und am Heilig-Geist-Spital in Ravensburg findet gemäß dem Konzept der OSK keine Versorgung von Covid-19-Patienten statt.

Verstorben ist an oder mit Corona an den OSK-Häusern über die Weihnachtstage niemand.