rv-news.de
Sport

EVR-Trainingsauftakt in ganz eigener Atmosphäre

Endlich wieder gemeinsames Sommertraining für die Kleinsten des EV Ravensburg. Bild: EVR

Das also sind eineinhalb Meter. Abstand halten war die erste und auch wichtigste Übung für die Kinder zum Auftakt des Sommertrainings des EV Ravensburg. Den Beginn machten die Kleinsten von der U 7.

Mit Hütchen hatten die Trainer markiert, wo sich die Kinder aufstellen mussten und wo sie sich dann bewegen durften. Es war der wohl ungewöhnlichste Trainingsauftakt in der Geschichte des Vereins. Der Betreuungsaufwand für die vorgeschriebenen Kleingruppen war weitaus höher als zu normalen Zeiten. Neben den haupt- und ehrenamtlichen Trainern halfen auch Spieler der älteren Jahrgänge mit. Für Eltern war Mund-Nasen-Tuch verpflichtend, als sie die Kinder brachten.

Mit aufs Trainingsgelände dürfen sie in diesem Jahr nicht. Kein Zuschauen, kein Plausch mit den anderen Eltern Rande. Im Gegenteil war darum gebeten worden, sich möglichst schnell zu entfernen, um Gruppenbildungen am Eingang auszuschließen. Begegnung, was einen Verein ansonsten ausmacht, darf zu Corona-Zeiten nicht sein. Die Kinder jungen Sportler mussten am Eingang die Hände desinfizieren, die Namen wurden registriert.

Die Kinder waren danach mit Feuereifer bei den Übungen dabei und freuten sich sichtlich darüber, zusammen mit ihren Freunden wieder etwas machen zu dürfen. Sie tollten aber nicht wie sonst gewohnt herum, es war ungewohnt still auf dem Trainingsgelände. Auch die Fünf- und Sechsjährigen merken, dass in diesen Tagen die Stimmung etwas anders ist als sonst. Für die Teilnahme am Training hat der EVR ein ganzes Regelwerk zusammengestellt, mit dem er sich diversen Vorgaben von Verbänden und Behörden anschließt.

Über die Homepage und den Newsletter des Vereins wurden die Eltern vorab informiert. Die Bilanz nach dem ersten Trainingstag war positiv. Alle hatten sich an die Regeln gehalten, die Kinder auf dem Platz genauso wie die Eltern außerhalb.