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Standort Weissenau erhält neues Wegeleitsystem

Projektleiterin Dagmar Hagmann und Designer Christian Irmler freuen sich über die Umsetzung des neuen Wegeleitsystems am Standort Weissenau. Foto: Stefan Angele

Mit einem neu gestalteten Wegeleitsystem wird auf dem Gelände des ZfP Südwürttemberg am Standort Weissenau die Besucherlenkung verbessert. Die neue Beschilderung im Corporate Design besticht durch gute Sichtbarkeit und Einheitlichkeit und soll vor allem den Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen dabei helfen, sich auf dem weitläufigen Areal zurechtzufinden.

Mehr als 100 Wegweiser und Hinweistafeln wurden für das neue Wegeleitsystem am Standort Weissenau bereits neu aufgestellt und angebracht. Die Beschilderung in Schwarz und Gelb auf weißem Grund folgt einer klaren, durchgehenden Gestaltungslinie und ist auch von weitem gut erkennbar. Als Grundlage für das Erscheinungsbild dient das Corporate Design des ZfP Südwürttemberg.

Eine 14-köpfige Arbeitsgruppe aus allen Geschäftsbereichen hatte sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie ein Wegeleitsystem gestaltet sein sollte, um Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besuchern die Orientierung zu erleichtern. Herausgekommen ist ein Konzept, das vor allem auf Vereinfachung setzt.

Waren die Schilder zuvor vollgepackt mit Gebäudenamen, Einrichtungsbezeichnungen und Stationsnummern, ist die Beschriftung nun auf das Wesentliche reduziert: „Auf den Wegweisern stehen neben den zentralen Orientierungspunkten jetzt nur noch die Gebäudenummern“, erklärt Dagmar Hagmann, Projektleiterin aus der Allgemeinen Verwaltung.

Designer Christian Irmler, der das Wegeleitsystem gestaltet hat, führt aus: „Es ging darum, ein optisch ansprechendes und zugleich übersichtliches Orientierungssystem zu schaffen.“ Als ästhetische Basis dienten ihm die Elemente des bestehenden Corporate Designs des ZfP. Ausgangspunkt für die neue Beschilderung war eine umfassende Bestandsaufnahme. Zentrale Prämissen, die sich aus Irmlers Analyse ergaben: „Die Reduzierung von Information, die Durchgängigkeit bis hin zum Türschild sowie eine der Bedeutung des Standorts angemessene Selbstdarstellung.“

Das minimalistische Konzept, welches vom Technischen Facilitymanagement umgesetzt wird, endet somit nicht an den Hauseingängen. Projektleiterin Hagmann: „Es zieht sich durch bis auf die einzelnen Stationen. Im vor kurzem fertiggestellten Neubau für die Allgemeinpsychiatrie ist die Beschilderung bereits durchgängig angepasst worden, in den anderen Gebäuden wird sie sukzessive ausgetauscht.“

Ebenfalls neu gestaltet wurden die großen Übersichtspläne an zentralen Punkten wie etwa der Information am Haupteingang. Künftig sollen dort Lagepläne im handlichen Format zum Mitnehmen ausgelegt werden. Die Fokussierung auf das Wesentliche bringt Hagmann zufolge auch den Vorteil, dass nun weniger Schilder zu ändern sind, falls z.B. wegen Sanierungsmaßnahmen einzelne Stationen oder Einrichtungen in ein anderes Gebäude umziehen.