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Weingarten

Polizeibericht Weingarten

Bild: Kim Enderle

Meldungen der Polizei aus dem Stadtgebiet vom Mittwoch, 05. Mai 2021


Bei Rot über Ampel – Fußgänger angefahren und abgehauen

Mit schweren Verletzungen musste am heutigen Mittwoch gegen 5.15 Uhr ein 51 Jahre alter Fußgänger mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden, nachdem er von einem Fahrzeug erfasst worden war. Der Mann überquerte die Niederbieger Straße an der Kreuzung mit der Waldseer Straße zu Fuß bei Grünlicht. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker kam aus Richtung Niederbiegen und überfuhr die für ihn rot zeigende Lichtzeichenanlage, um nach rechts in die Waldseer Straße abzubiegen. Hierbei erfasste der Unbekannte den 51-Jährigen mit der linken Fahrzeugseite. Nach der Kollision fuhr der Unfallverursacher zunächst weiter, hielt kurz auf Höhe des TÜV an und suchte dann das Weite. Das Fahrzeug wird von dem 51-Jährigen als Kleinwagen in den Farben orange, rost oder rot, möglicherweise einem Toyota oder Mazda, beschrieben. Die Endziffern des Kennzeichens sollen mutmaßlich auf “301” enden. Die Verkehrspolizei ermittelt wegen Unfallflucht und bittet unter Tel. 0751/803-5333 dringend um Hinweise zum Unfallverursacher.

Angeblicher Finanzagent bringt Mann um Erspartes

Hohe Rendite versprach eine Trading-Plattform im Internet, auf die ein 83 Jahre alter Mann vor einigen Wochen aufmerksam geworden war. Ein zunächst seriös wirkender Finanzagent nahm telefonisch Kontakt mit dem Senior auf und forderte ihn im weiteren Verlauf wöchentlich zu Überweisungen auf ein ausländisches Konto auf. Nachdem der 83-Jährige insgesamt rund 60.000 Euro überwiesen hatte, brach der Kontakt zu dem angeblichen Finanzagenten ab. Die Polizei ermittelt wegen Bandenbetrugs und warnt erneut vor scheinbar lukrativen Geldanlagen im Internet. Seien Sie bei der Aussicht auf angeblich hohe Gewinne vorsichtig: traumhafte Renditen können ein Warnsignal sein. Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern mit aussagekräftigen Referenzen an. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zum Vertragsabschluss drängen. Holen Sie Vergleichsangebote anderer Anbieter ein. Nutzen Sie den Service von Verbraucherzentralen und lassen Sie die Ihnen vorliegenden Angebote prüfen.

Weitere Informationen und Tipps zu dieser und anderen Betrugsmaschen finden Sie unter www.polizei-beratung.de oder erhalten Sie bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter Tel. 0751/803-1048.