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Ravensburg

Polizeibericht Ravensburg

Bild: Kim Enderle

Meldungen der Polizei aus dem Stadtgebiet und den Ortschaften vom Donnerstag, 26. November 2020



Falsche Gewinnversprechen

In jüngster Zeit schwappt erneut eine Welle von falschen Gewinnversprechen über die Region. Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel “Gebühren” zu bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird. Die vorgetäuschten Szenarien werden von den Gaunern laufend verändert. Der Gewinn wird beispielsweise angeblich nur durch die Überweisung einer “Bearbeitungsgebühr” ausgezahlt, oder die Anrufer geben sich als Rechtsanwälte aus. Mehr zu diesen Betrugsmaschen erfahren Sie unter www.polizei-beratung.de.


Betrunken unterwegs

Deutlicher Alkoholgeruch schlug Beamten des Polizeireviers Ravensburg am Mittwoch um kurz nach 20 Uhr bei der Kontrolle eines 34-jährigen Daimler-Lenkers entgegen. Ein Alkoholtest ergab knapp ein Promille. Die Polizisten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und behielten den Autoschlüssel ein. Auf den 34-Jährigen kommen nun ein empfindliches Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot zu.


Anrufe durch falsche Polizeibeamte

Nach wie vor hält die Welle von Anrufen bei meist älteren Menschen durch falsche Polizeibeamte an. Am Telefon versuchen die Betrüger, ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dazu behaupten die Schwindler beispielsweise, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zuhause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt. Mehr Informationen zu dieser Betrugsmasche finden Sie unter www.polizei-beratung.de.


Rennradfahrer prallt gegen Auto

Ein 31-jähriger Rennradfahrer erlitt am Mittwoch gegen 7.15 Uhr bei einem Verkehrsunfall leichte Verletzungen. Der Mann befuhr den Radweg links der Tettnanger Straße in Richtung Friedrichshafen entgegen der vorgeschriebenen Richtung. Aus der Waldstraße fuhr ein 29-jähriger Hyundai-Fahrer in die Tettnanger Straße ein und kollidierte mit dem Radfahrer. Beim Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von knapp 2.000 Euro.