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Feuerwehr Weingarten die letzten Tage gefordert 

WEINGARTEN
Die Feuerwehr Weingarten ist die vergangenen Tage mehrmals zu verschiedenen Einsätzen alarmiert worden. Neben Brandmeldealarmen waren auch eine Personenrettung im Wald, Gasgeruch in mehreren Wohngebäuden und ein Flächenbrand die Aufgaben der Weingartner Wehr.

Am 15.01.2020 wurden die Einsatzkräfte in die Basilika von Weingarten gerufen. Dort löste um 13.00 Uhr ein Brandmelder aus. Nach einer ausgiebigen Erkundung konnte kein offenes Feuer oder Rauch im historischen Gebäude festgestellt werden. Am nächsten Tag löste um 10.25 Uhr ebenfalls eine Brandmeldeanlage aus, dieses Mal in einem IT-Unternehmen, Ursache war hier Wasserdampf in einer Teeküche. Auch dort musste die Feuerwehr nicht weiter tätig werden. Um 15.49 Uhr alarmierte dann die integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben die Einsatzkräfte zu einem Flächenbrand in einem Gewerbegebiet. Ca 100 m2 an Grasfläche waren bei Ankunft der Feuerwehr bereits verbrannt und wurden durch die Einsatzkräfte nachgelöscht, ein weiteres Stück von 2 m2 mit einem C-Rohr noch abgelöscht. Eine weitere Alarmierung am Abend übernahmen die Kräfte der Feuerwehr Ravensburg. Die Feuerwehr Weingarten führte ihre Hauptversammlung durch, weshalb die Drehleiter aus Ravensburg zum Einsatz nach Wolpertswende/Mochenwangen ausrückte.

Nach einem Tag zum Verschnaufen wurden die Höhenrettungsgruppen der Feuerwehren Isny und Weingarten am Samstag um 11.48 Uhr nach Latten/Wilhelmsdorf alarmiert. Die Feuerwehr Wilhelmsdorf forderte Unterstützung durch den Höhenrettungsdienst des Landkreises Ravensburg an. Der Grund, eine Person wurde bei Forstarbeiten schwer verletzt. Der Höhenrettungsdienst führte den technischen Aufbau aus, während die ebenfalls alarmierte Bergwacht den Notarzt bei der Stabilisierung des Patienten unterstützte. Zeitgleich wurde ein Hubschrauber bei der Rega angefordert, durch diesen konnte der Patient über eine Winde aus dem Waldgebiet in den Helikopter aufgewincht werden.

Ein weiterer Einsatz erfolgte um 16:30 Uhr, denn in der Fliederstraße nahmen Anwohner deutlichen Gasgeruch in einem Wohnhaus war. Später wurde von weiteren Bewohnern der umliegenden Häuser ähnlicher Geruch gemeldet. Weitere Erkundung und Messungen unter Atemschutz ergaben intensiven Benzingeruch in der Kanalisation. Als Ursache wurde nach längerer Suche eine mit Benzin verschmutzte Dole auf dem Festplatz gefunden. Während der Einsatzmaßnahmen wurde die Führungsgruppe sowie die Stadtverwaltung mit GIS Plänen vom Abwassersystem nachgefordert. Die Kanalisation wurde mittels B-Schlauch gespült und weitere Messungen wurden durchgeführt.

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