„Dass so junge Menschen für eine Sache gestorben sind, beschäftigt einen sehr“, sagt Lisa. Was die Auszubildende des Liebenau Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) nach den erlebnisreichen Tagen in Costermano am Gardasee zusammenfasst, teilten in diesem Jahr so viele junge Menschen wie nie zuvor: Mit 35 Auszubildenden mit Förderbedarf aus verschiedenen Ausbildungsbereichen stellte das BBW einen neuen internen Rekord in der Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf. Die Teilnehmenden des Projekts „Arbeit für den Frieden“ reisten in zwei Gruppen.
Jugendliche wurden auf die Fahrt vorbereitet
Im Mai und Juni reisten die Auszubildenden zum deutschen Kriegsgräberfriedhof Costermano, um die Grabanlagen zu pflegen und sich am historischen Ort mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs auseinanderzusetzen. Begleitet wurden sie dabei neben ihren Ausbilderinnen und Ausbildern im BBW auch von Karina Maier vom Volksbund Kriegsgräberfürsorge, die die Jugendlichen bereits im Vorfeld im BBW in Ravensburg auf die Fahrt vorbereitet hatte und ihnen die Teilnahmezertifikate persönlich vor Ort überreichte.
Fazit: Geschichtswissen und persönliche Reflexion
Zwischen Friedhofspflege, einer von den Auszubildenden mitgestalteten Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Kriegsendes und Ausflügen in die Region wurde die Fahrt für die Jugendlichen zu einer eindrücklichen Erfahrung aus praktischer Arbeit, historischem Lernen und persönlicher Reflexion über Verantwortung, Frieden und Erinnerung. Weitere Fahrten anderer Ausbildungszweige sind bereits für September geplant.


