„Steiff ist eine der renommiertesten Marken der Spielwarenindustrie, die in hohem Maße von Qualität und einer starken Emotionalität geprägt ist“, so Clemens Maier, Vorstandsvorsitzender von Ravensburger. „Unser Firmengründer Otto Maier war inspiriert von der Vorstellung, Spielzeug für Hirn, Hand und Herz zu entwickeln. Steiff steht dabei in besonderer Weise für das Herz. Mit Produkten, die für viele Menschen seit Generationen Teil ihrer Kindheit sind – im Sinne von Unternehmensgründerin Margarete Steiffs Anspruch: ‚Für Kinder ist nur das Beste gut genug.‘“
Verkäufer ist die Steiff Beteiligungsgesellschaft, gehalten von den Erben der Firmengründerin Margarete Steiff. Mit der Partnerschaft von Ravensburger stellt die Familie die Weichen für eine langfristige Perspektive des Traditionsunternehmens. „Für uns war entscheidend, Steiff in verantwortungsvolle, unternehmerische Hände zu geben, die die Marke, die Werte und Geschichte verstehen und respektieren“, erklärt Frederik Reimann, Geschäftsführer der Steiff Beteiligungsgesellschaft. Ravensburger stehe wie kaum ein anderes Unternehmen für genau diese Haltung. Frank Rheinboldt, CEO der Margarete Steiff GmbH, betont: „Mit unserem Partner Ravensburger schaffen wir den Rahmen, die Marke Steiff langfristig weiterzuentwickeln, internationale Potentiale gezielt zu nutzen und Tradition mit neuen Impulsen für die Zukunft zu verbinden.“ Die Eigenständigkeit der Marke Steiff und die Zukunft des Standorts Giengen seien für die Familie, deren Anteil am Unternehmen auch künftig wesentlich bleiben wird, zentrale Voraussetzungen gewesen.
Steiff, gegründet 1880, und Ravensburger, gegründet 1883, verbindet ein klares Bekenntnis zu Qualität, Verantwortung, Markenstärke und nachhaltiger Unternehmensführung. Ravensburger bringt dabei seine umfassende Branchenexpertise als international tätige Unternehmensgruppe ein, während Steiff seine Identität als Premium‑Marke mit handwerklicher und emotionaler Tradition konsequent fortführt. Die Verbindung beider Unternehmen stärkt die Ravensburger Gruppe und erweitert ihre strategischen Perspektiven. Gleichzeitig eröffnet sie auch für Steiff Spielräume für mögliche Synergien.
Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe. Die beteiligten Parteien gehen davon aus, dass die erforderliche Genehmigung innerhalb der üblichen Prüfungsfristen erteilt wird.


