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Regionales

Polizeipräsidium Ravensburg mit rund 130 Beamtinnen und Beamten im Einsatz

Bild: Kim Enderle

Bei dem länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag am vergangenen Freitag waren im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ravensburg rund 130 Polizistinnen und Polizisten der Schutz- und Kriminalpolizei nahezu über den gesamten Tag im Einsatz, um mit abgestimmten und lageangepassten Maßnahmen diejenigen Straftaten in den Blick zu nehmen, die das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger besonders treffen. So galt das Augenmerk vor allem der Straßenkriminalität, der Drogenkriminalität und besonders gefahrenträchtigen Verkehrsdelikten, aber auch die Überprüfung von Spielhallen bildete einen der Schwerpunkte. Begleitet wurde der “Sicherheitstag”

durch Informationsstände der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Ravensburg, Friedrichshafen und Sigmaringen, an denen sich interessierte Besucher zu unterschiedlichen Betrugs- und anderen Kriminalitätsarten informieren und beraten lassen konnten.

Bei den von Beamten des Zolls, der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützten Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen wurden an diversen Kontrollstellen über 1.000 Personen, rund 600 Fahrzeuge und etwa 970 Dokumente überprüft.

Dabei wurden insgesamt fünf Personen festgestellt, die Kleinmengen von Amphetamin, Haschisch und psychogenen Pilzen mitführten. Den Tatverdächtigen wurden die Drogen abgenommen und alle wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

In einem Fall wurde von Fahndungskräften ein bestehender Haftbefehl vollstreckt und in vier Fällen Verkehrsstraftaten angezeigt. So wurden zwei Autofahrer alkoholisiert beim Fahren angetroffen, beide mussten ihren Führerschein abgeben und sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen, und zwei Kraftfahrzeugführer, die keinen Führerschein hatten, müssen sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Insgesamt sieben Verkehrsteilnehmer, die gegen Straßenverkehrsvorschriften verstoßen hatten, erwartet eine Bußgeldanzeige.

Bei der Überprüfung von Spielhallen stießen die kontrollierenden Beamten in einer der Hallen auf zwei Geldspielautomaten, die ohne Genehmigung betrieben wurden. Der Betreiber wurde angezeigt und die Automaten stillgelegt.

Trotz der schlechten Witterung besuchten rund 250 Personen die Informationsstände der Präventionsbeamten und ließen sich zu den Themen Zivilcourage, Gewaltprävention, sexualisierte Gewalt gegenüber Frauen im öffentlichen Raum und Callcenterbetrug (z.B. Falsche Polizeibeamte, Enkeltrick) informieren und beraten. Daneben interessierte die Standbesucher vor allem die aktuell geltende Corona-Rechtslage.