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Landkreis RV

Polizeibericht Landkreis Ravensburg

Bild: Kim Enderle

Oberschwaben

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Polizei birgt Fahrzeuge aus See – Besitzer gesucht

Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls hat die Fachdienststelle Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ravensburg eingeleitet, nachdem im Juni in einem See bei Ablach zwei Fahrzeuge auf dem Grund entdeckt wurden. In einer aufwendigen Bergungsaktion, bei der die Wasserschutzpolizei, die Freiwillige Feuerwehr und der Bauhof beteiligt waren, wurden die beiden VW Golf II Anfang Juli an Land gehoben. Bislang sind die Eigentumsverhältnisse sowie der Hintergrund der Entsorgung in dem See noch nicht geklärt, weshalb die Ermittler um Hinweise zu den einstigen Besitzern der Fahrzeuge bitten. An einem der Wagen mit mutmaßlichem Modelljahr 1990 war ein Friedrichshafener (FN) Kennzeichen mit einem Stempel der Hauptuntersuchung 1996 angebracht. Bei dem zweiten Fahrzeug handelt es sich um einen Golf GTI mit mutmaßlichem Baujahr 1989, an dem kein Kennzeichen mehr befestigt war. Die Ermittler gehen daher davon aus, dass die Fahrzeuge möglicherweise bereits seit rund 30 Jahren auf dem Grund des Sees lagen. Sachdienliche Hinweise in dem Zusammenhang nehmen die Beamten unter Tel. 0751/803-5500 entgegen.


Fronreute

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der B 32 Höhe Vorsee ist am frühen Dienstagmorgen ein 46-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden, ein 63-jähriger Sprinter-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der 63-Jährige wollte die Bundesstraße kurz nach 3.30 Uhr von Schreckensee aus in Richtung Vorsee überqueren und übersah dabei den vorfahrtsberechtigten 46-Jährigen, der auf der B 32 in Richtung Altshausen unterwegs war. Der 46-Jährige prallte mit seiner BMW gegen den querenden Sprinter. Der Rettungsdienst brachte beide Verletzten in umliegende Kliniken. Der Sachschaden wird insgesamt auf etwa 8.000 Euro beziffert.


Vogt

Betrüger räumen Konto ab

Rund 1.500 Euro haben Betrüger vom Konto einer 72-Jährigen abgebucht. Die Frau wollte über eine Verkaufsplattform im Internet einen Kauf tätigen und erhielt von dem vermeintlichen Verkäufer einen Link zur angeblichen Verifizierung ihrer Bankdaten. Nachdem die Seniorin die Daten eingegeben hatte, erhielt sie einen Anruf eines falschen Bankmitarbeiters, der die 72-Jährige zu einer Überweisung anleitete und die Frau dabei unauffällig um knapp 1.500 Euro brachte. Erst im Nachhinein wurde der Seniorin der Betrug bewusst. Die Polizei warnt davor, sensible Daten über einen Link einzugeben. Betrüger versuchen auf vielfältige Weise, insbesondere an Bank- und Kreditkartendaten ihrer Opfer zu gelangen. Ob gefälschte SMS von Paketdiensten, dringende Warnungen von angeblichen Kontozugriffen der angeblichen Hausbank oder übersandte Links in Zusammenhang mit einem Kauf: Klicken Sie niemals auf den Link und geben Sie keinesfalls Passwörter, Kreditkartendaten, TAN-Nummern oder andere sensible Daten heraus – auch nicht am Telefon. Nehmen Sie im Zweifelsfall selbstständig Kontakt mit ihrem Bankberater oder dem Anbieter über die offiziellen Kanäle auf.

Bad Waldsee/Bad Wurzach

Falsche Polizeibeamte erbeuten Schmuck – Polizei warnt vor Vorgehen der Betrüger

Ein Senior aus Bad Waldsee ist am Montag Opfer der Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“ geworden. Der Mann wurde zunächst telefonisch von einer vermeintlichen Versicherungsangestellten kontaktiert. Diese fragte den Senior nach Wertgegenständen in dessen Haus. Wenig später bekam der 81-Jährige einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten, der den Senior Glauben machte, dass eine Diebesbande unterwegs sei und deshalb die Wertgegenstände von der Polizei vorsorglich sichergestellt werden müssten. In der Folge legte der 81-Jährige eine Tasche mit Schmuck vor seine Tür, die von bislang unbekannten Tätern abgeholt wurde. Erst später wurde ihm der Betrug bewusst und er erstattete Anzeige bei der Polizei. Derzeit häufen sich im Landkreis Ravensburg Anrufe von Betrugsbanden, die ihre Opfer auf vielfältige Weise um ihr Erspartes zu bringen versuchen. Ein Ehepaar aus Bad Wurzach erhielt ebenfalls am Montag einen Anruf eines angeblichen Arztes, der vorgab, die Tochter des Paares sei schwer erkrankt und bräuchte Medikamente im Wert von über 150.000 Euro. Die Bezahlung könne auch in Gold erfolgen. Das Ehepaar schenkte dem vermeintlichen Arzt zunächst Glauben und zog eine Bezahlung in Erwägung. Im weiteren Verlauf kamen dem Mann und der Frau jedoch Zweifel und sie verständigten die Polizei, sodass es zu keinem finanziellen Schaden kam. Die Ermittler warnen erneut vor dem perfiden Vorgehen der Betrüger und empfehlen, insbesondere ältere Angehörige und Bekannte bezüglich der vielfältigen Betrugsmaschen zu sensibilisieren. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.polizei-beratung.de oder bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter Tel. 0751/803-1048.