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Wirtschaft und Business

Rund 100 Betriebe bilden erstmals Lehrlinge aus

Bild: www.amh-online.de

Kurz vor dem offiziellen Ausbildungsstart bieten die Handwerksbetriebe in der Region noch zahlreiche Lehrstellen an – gewerkeübergreifend haben angehende Azubis noch gute Chancen einen passenden Beruf zu finden und zu erlernen. Interessierte Jugendliche im Gebiet der Handwerkskammer Ulm können sich derzeit noch auf mehr als 300 unbesetzte Stellen in den unterschiedlichsten Berufen bewerben.

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Der Bedarf an Personal bleibt groß, da viele Betriebe in die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte investieren möchten. Stand Juli 2026 gibt es im gesamten Kammergebiet 94 neue Betriebe aus den unterschiedlichsten Gewerken, die in diesem Jahr erstmals einen Ausbildungsplatz anbieten. Zum Vergleich: Im Vorjahr sind es zum selben Zeitpunkt 98 erstausbildende Betriebe gewesen, im Jahr 2024 waren es 88. Neu hinzugekommen sind jüngst vor allem Betriebe aus den Bereichen Elektronik, Kraftfahrzeugmechatronik, Anlagenmechanik für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, sowie dem Friseur- und dem Zimmererhandwerk. Dazu sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm: „Wer ausbildet, investiert in die Zukunft. Junge Menschen sind die Lebensversicherung für unsere Betriebe, denn sie werden gebraucht – heute und morgen. Nur mit gut ausgebildetem und qualifiziertem Personal können Inhaberinnen und Inhaber ihr Geschäft weiterhin erfolgreich betreiben und sich zukunftssicher aufstellen.“

Jede Ausbildungsstelle bietet interessierten Jugendlichen die Chance auf persönliche Entwicklung und den Einstieg in einen erfolgreichen Berufsweg im Handwerk. Mehlich weiter: „Eine handwerkliche Ausbildung nach der Schule ist das Fundament für einen erfolgreichen Karriereeinstieg. Zu jedem Schulabschluss oder Talent gibt es im Handwerk einen passenden Beruf. Mit dem Gesellenbrief in der Tasche stehen den künftigen Fachkräften in unserer Region alle Wege offen: Sie können sich in ihrem Fachgebiet spezialisieren und weiterbilden, den Meister machen und später ihren eigenen Handwerksbetrieb führen – es gibt viele Optionen.“

Angebote der Handwerkskammer nutzen
Jugendliche, für die eine Ausbildung im Handwerk in Frage kommt, können sich online auf der Ausbildungsbörse der Handwerkskammer Ulm über die freien Lehrstellen und Praktika in ihrer Nähe informieren (www.hwk-ulm.de/ausbildungsboerse/). Die Ausbildungsberaterinnen und -berater der Handwerkskammer Ulm helfen und unterstützen zudem bei Fragen rund um das Thema Ausbildung und vermitteln Ausbildungsstellen oder Praktika auch direkt. „Die handwerklichen Berufe müssen für Jugendliche erlebbar werden – das passiert beispielsweise im Rahmen eines Praktikums. Dabei können junge Menschen schnell herausfinden, wo die eigenen Stärken und Fähigkeiten liegen. Nur so können wir ihnen die Chancen und Möglichkeiten aufzeigen, die im Handwerk auf sie warten“, so Mehlich abschließend.

Erstausbildende Betriebe im Ulmer Kammergebiet nach Landkreisen:

  • Ravensburg: 25
  • Alb-Donau-Kreis: 14
  • Biberach: 12
    Bodenseekreis: 11
  • Heidenheim: 5
  • Ostalbkreis: 23
  • Stadtgebiet Ulm: 4

Offene Lehrstellen im Ulmer Kammergebiet nach Landkreisen:

  • Ravensburg: 61
  • Stadtgebiet Ulm: 30
  • Alb-Donau-Kreis: 64
  • Biberach: 60
  • Bodenseekreis: 25
  • Heidenheim: 13
  • Ostalbkreis: 67