Ravensburg investiert gezielt in ein sauberes und ansprechendes Erscheinungsbild bei seinen Großveranstaltungen: Für das Rutenfest hat die Stadt 100 neue Mülltonnen angeschafft und damit veraltete Metallfässer ersetzt. 25 der alten Behälter, die sowohl technisch als auch optisch in die Jahre gekommen sind, werden entsorgt.
Die neuen Mülltonnen fassen jeweils 240 Liter und wurden in Zusammenarbeit von Betriebshof und Kulturamt sowie in Abstimmung mit der Rutenfestkommission beschafft. Die Investition liegt bei rund 4500 Euro.
Gerade bei stark frequentierten Festen prägt die Abfallentsorgung das Gesamtbild entscheidend mit. Überfüllte oder unansehnliche Behälter fallen Besuchern sofort ins Auge. Die neuen Tonnen sollen hier für ein deutlich ordentlicheres Erscheinungsbild sorgen und das Festgelände insgesamt aufwerten.
Auch organisatorisch bringt die Umstellung Vorteile: Die Mülltonnen lassen sich maschinell heben und leeren. Das vereinfacht die täglichen Abläufe bei der Entsorgung und reduziert den Aufwand und damit langfristig die Kosten.
Neben der Funktion spielt auch die Gestaltung eine Rolle. Die neuen Behälter wurden beklebt und mit Einwurfschächten versehen. Im Vergleich zu den bisherigen Metallfässern wirkt das Erscheinungsbild dadurch deutlich strukturierter und weniger provisorisch.
Ein Nebeneffekt der Neuerung betrifft die Aussteller: Sie müssen ihren Verpackungsmüll selbst entsorgen. Diese Vorgabe besteht zwar offiziell bereits jetzt, wurde bislang jedoch aus Kulanzgründen von der Stadt übernommen und finanziert. Die Stadt dankt den Ausstellern für ihre Bereitschaft, die Entsorgung künftig selbstständig zu erledigen. Die neuen Mülltonnen sollen künftig nicht nur beim Rutenfest zum Einsatz kommen, sondern auch bei anderen Großveranstaltungen wie beispielsweise „Ravensburg spielt“.


