Die Landtagsabgeordneten Anna Wiech (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Antje Rommelspacher (CDU) begrüßen die Nachricht, dass das Lohnunternehmen Frick aus dem Wahlkreis Ravnsburgim aktuellen Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur einen Zuschlag für Strom aus Biogas erhalten hat.
„Der Zuschlag ist eine gute Nachricht für das Unternehmen, für die beteiligten landwirtschaftlichen Betriebe und für unsere gesamte Region“, erklären die beiden Abgeordneten. „Biogasanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, klimafreundlichen und verlässlichen Energieversorgung. Gleichzeitig schaffen sie Wertschöpfung vor Ort und stärken den ländlichen Raum.“
Biogas nehme im Energiesystem eine besondere Rolle ein. Anders als Wind- und Solarenergie könne Strom aus Biogas bedarfsgerecht erzeugt werden und trage damit zur Stabilität der Stromversorgung bei. Darüber hinaus seien viele landwirtschaftliche Betriebe eng mit der Biogasproduktion verbunden.
„Für zahlreiche Landwirte ist Biogas ein wichtiges wirtschaftliches Standbein. Die Anlagen schaffen zusätzliche Einkommensmöglichkeiten und tragen dazu bei, regionale Kreisläufe zu stärken. Deshalb ist es wichtig, dass leistungsfähige und nachhaltig wirtschaftende Anlagen auch künftig eine Perspektive haben“, betonen Wiech und Rommelspacher.
Der erfolgreiche Zuschlag zeige, dass die Region über innovative Unternehmen verfüge, die einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Dies verdiene Anerkennung und Unterstützung. Die Bundesnetzagentur vergibt die Förderung für größere Biogas- und Biomethananlagen im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens. Betreiber reichen dabei Gebote ein, in denen sie angeben, zu welchen Konditionen sie Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen können. Die wirtschaftlichsten Gebote erhalten einen Zuschlag und damit die Möglichkeit, eine Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu erhalten.


