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Hausplus 2020 – Der Wohnproblemlöser

Den Messestand auf der „hausplus“ hat Michael Schmid (im Bild rechts) immer zusammen mit seinem Kollegen und Partner Richard Heisele, der in Weingarten eine Zimmerei hat. Bild: Felix Kästle

Es gibt Menschen, denen einfach nie die Ideen ausgehen. Michael Schmid aus Baindt ist so einer. Der Einrichtungs-Spezialist zeigt seine Ideen jedes Jahr auf der Ravensburger Baumesse „hausplus“, sie ist diesmal von 24. bis 26. Januar. Und er baut dafür jedes Jahr einen neuen Messestand. Neuer Bodenbelag, neue Wandfarben, Strukturtapeten, besondere Möbel, edles Holz, was ihm gerade einfällt und was angesagt ist. Ein Stand, der auffällt, auch auf einer so großen Messe wie der „hausplus“ mit rund 140 Ausstellern.

HAUSPLUS 2020 – DIE MESSE RUND UMS BAUEN
24. BIS 26. JANUAR 2020
OBERSCHWABENHALLE RAVENSBURG

Michael Schmid hat seinen Betrieb seit 25 Jahren. Der 55-Jährige löst Wohnprobleme – in allen Dimensionen, über Branchengrenzen hinweg. Wenn jemand ein ganzes Haus gestalten will. Wenn jemand einen einzelnen Raum umbauen will. Wenn irgendwo nach der Renovierung nur noch ein letztes Möbelstück fehlt, damit es gut aussieht. Oder Beleuchtung. Die Herangehensweise ist immer dieselbe: Schmid kümmert sich, das vor allem. Er berät, er hört zu. Er organisiert das Material und die Handwerker. Er prüft die Ergebnisse. Seine Lösungen sind Lösungen ohne Ärger. So ein Michael Schmid hätte wohl schon manchen baustellenbedingten Ehekrach verhindern können.

Ehekrach, ein gutes Stichwort. „Ehepaare haben oft unterschiedliche Ansichten“, sagt er, und diese erste Hürde muss er in der Projektplanungsphase erst nehmen. Er skizziert, wie sowas abläuft: Sie will Holzboden. Er will Fliesen im Eingangsbereich, weil pflegeleichter. Sagt sie zu ihm: Du könntest deine Schuhe doch an der Tür ausziehen! Er: Mag ich nicht. So ein Gespräch kann kippen. Schmid hört dann zu und wartet ab. Auch wenn er schon Lösungen im Kopf hat, sagt er vorerst nichts. Er erfährt viel über den Geschmack seiner Kunden, während diese zusammenfinden.

Er geht gern auf Fachmessen und schaut sich die neuesten Produkte an. Bei ihm kriegt man auch Besonderes. Teure Leuchten-Systeme. Tapeten mit edler Struktur oder mit Duft, weil Kaffee oder Heublumen eingearbeitet wurden. Er geht auch mit seinen Kunden zum Einkaufen. Ins Küchenstudio beispielsweise. Da geht alles schneller, weil Schmid dabei ist. „Wir zeichnen kurz auf, was wir wollen, was die Rahmenbedingungen und Farben sind. Dann kommen wir zügig voran.“

Schmid ist sein eigener Herr und arbeitet so, wie er es gut findet. Was er besonders gern macht: Parkett, Wandgestaltung, Beleuchtung, Möbel und Renovierung. Er hat Partnerbetriebe, die ihn auf den Baustellen unterstützen. Früher war er oft in München, für Groß- und Industriekunden. Sein Prinzip: „Alles, was ich anbiete, kann ich auch selber.“

Manches kann man einfach nicht bezahlen. Mitdenken zum Beispiel. Bei einer jungen Familie hatte er viel am Haus gemacht, anschließend wurde er noch zur Oma geschickt. „Sie kriegt eine neue Küche und hätte auch gern so eine Beleuchtung wie wir.“ Michael Schmid, wegen Licht bestellt, schaute sich in der Küche um, sah den Wintergarten, den pflegebedürftigen Ehemann und die zehn Zentimeter hohe Schwelle an der Balkontür. „Wie wollt ihr dort mit dem Rollstuhl durchkommen?“ Das wäre nur über eine sperrige Rampe gegangen. Am Ende hat er Fensterfront samt Balkontür aus- und eine barrierefreie Schiebetür eingebaut. „Das ist halt meine Herangehensweise. Ich geh hin, schau hin und hör zu. Und dann sag ich, was ich sehe, was ich mir vorstelle, welche Lösungen es gibt. Ob die Kunden sich alles leisten können und wollen, sieht man dann. Aber für eine gute Entscheidung sollte man immer alles auf dem Schirm haben.“

Mehr Infos zur Messe unter www.hausplus-rv.de