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B 30-Süd vor der Verkehrs-Freigabe 

Regierungspräsident Klaus Tappeser (Tübingen)  besuchte Anfang Mai die Baustelle B 30 Süd – einen Abschnitt der Ortsumfahrung zwischen Ravensburg/Eschach und Baindt. Der Regierungspräsident wurde begleitet von Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp und Fraktionsvorsitzender August Schuler, MdL. Zusammen mit Stadt- und Ortschaftsräten aus Eschach machten sie sich ein Bild vom Baufortschritt an der B 30 (Süd) bei Ravensburg. Die Bauarbeiten im sechsten und letzten Abschnitt der Ortsumfahrung Ravensburg kommen gut voran und nähern sich dem Ende. Nach Fertigstellung der rund 5,5 Kilometer langen Neubaustrecke bis Ende dieses Jahres werden die südlichen Ortsteile von Ravensburg (Oberzell, Untereschach) deutlich vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr entlastet. Der „Oberschwaben-Schnellweg B 30“ erhält damit wieder einen neuen,  vierspurigen Abschnitt zwischen Um und Friedrichshafen. Mit dem Bauabschnitt VI sind damit die Umfahrungen im Mittleren Schussental (Baindt, Baienfurt, Weingarten, Ravensburg mit den südlichen Ortschaften Eschach und Taldorf) fertiggestellt. Der vierspurige Bereich beginnt am Egelsee und endet bei der Anschlussstelle Karrer, südlich von Ravensburg.

Nach derzeitigem Stand betragen die Gesamtkosten rund 80 Millionen Euro, davon entfallen rund 4 Millionen auf den Grunderwerb. Während der sechsjährigen Bauzeit (Juli 2013 – 2019) hatten die CDU Verbände Taldorf und Eschach über mehrere Jahre im Rahmen des „CDU-Sommerprogramms“ die Öffentlichkeit mit Baustellen-Exkursionen vor Ort informiert. Dazu nahmen immer weit über 100 Bürger und Bürgerinnen teil. Um den Baubeginn über den „vordringlichen Bedarf“ zu erreichen, hatten vor allem der Ortsverband Taldorf und der Stadtverband Ravensburg 2008/2009 über 5000 Unterschriften gesammelt und mit Unterstützung des damaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff dem Bundesverkehrsministerium übergeben.

Planungsbeginn Molldietetunnel 2019
Ausdrücklich äußerte sich Regierungspräsident Klaus Tappeser zum Planungsbeginn des Molldietetunnels bereits im 2. Halbjahr 2019. Fraktionsvorsitzender August Schuler, MdL: „Politik, Regierungspräsidium und Verkehrsministerien (Bund und Land) haben Wort gehalten. Wir starten noch 2019 in die Planungsphase. Jetzt sind wir alle gefordert unsere Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Monaten intensiv darüber zu informieren.“ Ein weiteres Thema des Regierungspräsidenten: die Luftreinhaltung in der Stadt Ravensburg und im Mittleren Schussental. Präsident Tappeser: „Die Stadt Ravensburg hat ihre Hausaufgaben in den letzten Monaten gemacht. Die durch das Regierungspräsidium gemessenen Werte überschreiten die gesetzlichen Grenzwerte nicht“. Das bedeutet: mögliche Fahrverbote sind für die Stadt Ravensburg „vom Tisch“! Gleichzeitig gilt es in den kommenden Jahren den ÖPNV, den Radverkehr, die Elektromobilität und weitere neue Verkehrsträger zu stärken und mit einem intelligenten Mobilitätsmanagement zu verknüpfen.

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