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Auch OSK-Mitarbeiter fordern finanzielle Hilfen des Bundes

Sie halten die Fahne für die OSK hoch: 29 Mitarbeiter aus Ravensburg und Wangen haben am Mittwoch am bundesweiten Protesttag der Kliniken in Stuttgart teilgenommen. Bild: OSK

Klinikdelegationen aus ganz Deutschland haben am Mittwoch bei bundesweiten Protestaktionen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) unter dem Motto „Alarmstufe rot“ auf die dramatische finanzielle Lage zahlreicher Kliniken im Land aufmerksam gemacht und mehr Unterstützung vom Staat gefordert. Zur Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz war auch eine Gruppe der Oberschwabenklinik (OSK) mit Geschäftsführer Franz Huber, Vertretern des Betriebsrats und zahlreichen Mitarbeitern aus den Krankenhäusern in Ravensburg und in Wangen angereist.

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Angesichts stark steigender Tariflohn- und Sachkosten fordert die OSK einen Inflationsausgleich noch vor der Umsetzung der geplanten Krankenhausreform. „Als einzige Branche im Land ist es uns Krankenhäusern nicht möglich, unsere Preise anzupassen“, machte Franz Huber am Rande der Veranstaltung deutlich. Es brauche dringend ein Vorschaltgesetz, „sonst wird sich die Fehlbetragssituation in der Krankenhausbranche in den kommenden Jahren nicht verbessern und viele Kliniken werden nicht einmal den Start der Reform erleben“. Letztlich gehe es um die Frage, was der Gesellschaft eine funktionierende Gesundheitsversorgung wert sei. „Deshalb ist es wichtig, heute hier zu protestieren. Danke, dass Sie dabei sind und helfen, unseren Forderungen Gehör zu verschaffen“, sagte Huber zu den Teilnehmern der OSK.

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