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TWS federt Preisspitzen an Energiemärkten ab

Bild: Archiv, KI generiet

Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich aktuell auch auf die Märkte für Gas und Strom aus. Die Technischen Werke Schussental (TWS) können die aktuellen Preisspitzen jedoch abfedern. Für bestehende Kundinnen und Kunden ergeben sich deshalb kurzfristig keine Auswirkungen. Hintergrund ist die vorausschauende und langfristig angelegte Beschaffungsstrategie des Lokalversorgers.

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„Als regional verankertes Unternehmen beschaffen wir Energie Schritt für Schritt und mit Weitblick. So können wir aktuelle Preisspitzen an den Märkten erst einmal abfedern“, sagt Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der TWS. „Für uns zählt, die Menschen in der Region zuverlässig zu versorgen und auch in einer angespannten Lage Sicherheit zu bieten.“ Hält der Konflikt länger an, könnten steigende Beschaffungskosten den Gas- und Strompreis allerdings zeitversetzt erhöhen.

 Vorausschauende Beschaffung für stabile Preise
Die TWS kauft Gas und Strom nicht kurzfristig ein, sondern verteilt die Beschaffung auf längere Zeiträume. Dadurch kommen starke Ausschläge an den Börsen nicht unmittelbar bei den Kundinnen und Kunden an. Die zuletzt noch offenen Tranchen musste der Lokalversorger im März 2026 allerdings bereits zu deutlich höheren Preisen einkaufen. Begleitet wird der Beschaffungsprozess von klar definierten Einkaufsabläufen sowie regelmäßigen Sitzungen eines unternehmensinternen Risikokomitees, in dem Geschäftsführung, Energieeinkauf und Controlling die Entwicklungen an den Märkten laufend bewerten. „Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von einer Beschaffungsstrategie, die auf Stabilität und Verlässlichkeit ausgerichtet ist“, sagt Robert Sommer, Bereichsleiter Markt bei der TWS. „Kurzfristige Marktbewegungen schlagen deshalb derzeit kaum auf die Endkundenpreise durch.“

 Gasversorgung derzeit gesichert
Aktuell ist die TWS gut mit Strom und Gas versorgt. Sollte der Konflikt jedoch länger anhalten und wichtige Transportwege für Flüssigerdgas weiter beeinträchtigt bleiben, könnten sich die Preise an den Energiemärkten auf längere Sicht weiter zuspitzen. Dann müsste die TWS diese Entwicklung zeitversetzt in ihrer Kalkulation berücksichtigen. Für Kundinnen und Kunden mit laufenden Festpreisverträgen gilt die vereinbarte Preisgarantie weiterhin. „Im Moment gibt es für unsere Kundinnen und Kunden keinen Anlass zu vorschnellen Reaktionen“, sagt Robert Sommer. „Wir beobachten die Lage sehr genau und informieren transparent, sobald sich daraus Änderungen ergeben.“

Vorsicht bei Telefonangeboten
Zuletzt haben Kundinnen und Kunden der TWS vereinzelt von Telefonanrufen externer Anbieter berichtet, die mit möglichen Preissteigerungen argumentieren und zu einem schnellen Vertragswechsel bewegen wollen. Die TWS empfiehlt, solche Angebote genau zu prüfen und Entscheidungen nicht unter Zeitdruck zu treffen. Wer unsicher ist, kann sich direkt an die Kundencenter der TWS wenden.

Energiewende stärkt Unabhängigkeit
Die aktuelle Entwicklung zeigt aus Sicht der TWS einmal mehr, wie wichtig der Ausbau erneuerbarer Energien ist. Je mehr Energie vor Ort aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse entsteht, desto geringer fallen die Abhängigkeit von fossilen Importen und die Auswirkungen internationalen Krisen aus. Die TWS investiert seit Jahren in den Ausbau der eigenen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und in eine klimafreundliche Infrastruktur sowie in Wärmenetze. Mit über 67 Millionen Euro Investitionen zählt die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen zu den größten Zukunftsprojekten der TWS. „Die aktuelle Lage führt uns erneut vor Augen, dass wir uns von fossilen Energieträgern Schritt für Schritt lösen sollten“, sagt Dr. Andreas Thiel-Böhm. „Wo Energie stark von Importen abhängt, wirken sich internationale Krisen und politische Konflikte rasch auf die Preise aus. Zugleich belastet die Nutzung fossiler Energieträger das Klima. Die Lösung liegt auf der Hand: mehr erneuerbare Energie vor Ort und eine Infrastruktur, die Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit stärkt.“