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Stadt Weingarten liefert Selbsttests an Schulen und Kitas

Symbolbild: F.Enderle

Nach den Osterferien sollen alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Beschäftigten an Bildungseinrichtungen vor Ort Corona-Schnelltests machen können. Da das Land bisher keine Testkits zur Verfügung gestellt hat, versorgt die Stadt Weingarten ihre Schulen und Kitas selbst.

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat Anfang der Woche angekündigt, die Teststrategie des Landes für Schulen, Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege nach den Osterferien deutlich zu erweitern. Von 12. April an sollen allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie anderen Beschäftigten anlasslose Corona-Schnelltests zur Eigenanwendung zur Verfügung stehen – zunächst auf freiwilliger Basis. Von 19. April an gilt dann in sogenannten Hotspots – also in Regionen mit Sieben-Tage-Inzidenzen über 100 – eine Testpflicht.

In Weingarten sind die Testkits für die Schulen und Kitas jedoch noch nicht eingetroffen. Getestet werden kann trotzdem, denn die Stadtverwaltung hat vorsorglich ausreichend Tests bestellt. Die städtischen Schulen und Kitas können diese Testkits aus dem städtischen Lager abrufen.

Alle städtischen Schulen haben somit Gelegenheit, die Abläufe zu üben. Die Schnelltests werden – ähnlich wie die sogenannten Bürgertests in den drei Weingartener Testzentren – unter Anleitung von geschultem Personal selbst durchgeführt. Der Malteser Hilfsdienst e.V. Ravensburg/Weingarten und die Stadt Weingarten haben bereits vor den Osterferien Schulungen für Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher an Weingartener Kindertagesstätten und Kindergärten angeboten. An dieser freiwilligen Schulung haben circa die Hälfte aller Lehrkräfte der städtischen Schulen und ein bis zwei Erzieherinnen und Erzieher je Einrichtung teilgenommen.

Die Schulen und Kitas werden anhand der Teststrategie des Landes den Ablauf der Testungen vorbereiten und Erziehungsberechtigte und das Personal entsprechend informieren.