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Landkreis RV

Polizeibericht Landkreis Ravensburg

Bild: KIm Enderle

Meldungen der Polizei aus dem Kreisgebiet Ravensburg vom Dienstag, 14. Mai 2024

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Bad Waldsee

Leichtverletzter nach Verkehrsunfallflucht

Einen Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten verursacht und dann den Unfallort unerlaubt verlassen hat der bislang unbekannte Fahrer eines schwarzen Kleinwagens am späten Montagabend. Der Unbekannte bog kurz nach 23.30 Uhr aus der Johann-Sailer-Straße in die Steinacher Straße in Fahrtrichtung Reutestraße ein, ohne an der Einmündung abzubremsen. Ein vorfahrtsberechtigter 16-Jähriger, der mit seinem Motorroller auf der Steinacher Straße in Richtung Reutestraße unterwegs war, fuhr daraufhin auf das Heck des Pkw auf und stürzte. Hierdurch wurde der Jugendliche leicht verletzt und nach Erstversorgung durch eine zufällig vor Ort befindliche Ärztin von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Roller entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro. Nachdem der Pkw-Lenker nach dem Zusammenstoß ohne anzuhalten davonfuhr, ermittelt die Polizei nun unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht und bittet Zeugen des Unfalls oder Personen, die Hinweise zum Verursacher geben können, sich unter Tel. 0751/803-6666 zu melden.


Kißlegg

Mit Motorrad gestürzt

Mit seinem Motorrad ist ein 18-Jähriger am Montagnachmittag auf der K 7902 zwischen Stegrot und Rötsee gestürzt. Gegen 17.15 Uhr kam er in einer Linkskurve mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr ein Stück durch die Wiese, prallte gegen einen Zaun und kam zu Fall. Hierdurch wurde der 18-Jährige verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Zweirad und dem Zaun entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 2.500 Euro.

Zeugen nach gefährlichem Überholmanöver gesucht

Nach einem Überholmanöver, bei dem am Samstagvormittag auf der K 8008 zwischen Dürren und Wallmusried zwei Pedelec-Lenkende gefährdet sein sollen, ermittelt die Polizei und sucht Zeugen. Den Angaben der Fahrradfahrenden zufolge seien diese gegen 11.30 Uhr so knapp von einem Pkw überholt worden, dass einer der Radler einen Streifvorgang nur durch ein Ausweichen in den Seitenstreifen verhindern konnte. Ein entgegenkommendes Auto habe bis zum Stillstand abbremsen müssen, um eine Kollision mit dem Überholenden zu vermeiden. Das Polizeirevier Wangen ermittelt nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und sucht Zeugen des Vorgangs, insbesondere den Lenker des entgegenkommenden Pkw. Sie werden gebeten, sich unter Tel. 07522/9840 zu melden.


Kißlegg

Verkehrsunfall in psychischem Ausnahmezustand

Offenbar im psychischen Ausnahmezustand hat ein 49-jähriger Pkw-Lenker am Montagvormittag kurz nach 9.30 Uhr in der Schlossstraße einen Verkehrsunfall verursacht. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über den Gehweg gegen einen Stromkasten und einen Baum, verfehlte eine Fußgängerin auf dem Gehsteig nur knapp und prallte schließlich gegen eine Werbetafel, wo die Fahrt endete. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 11.500 Euro. Aufgrund seines angeschlagenen Gesundheitszustands wurde der Mann in ärztliche Obhut übergeben. Nachdem er möglicherweise auch unter Medikamenteneinfluss stand, musste er zusätzlich eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben und gelangt entsprechend zur Anzeige.


Leutkirch

Streit unter Autofahrern eskaliert

Völlig eskaliert ist am Montagnachmittag ein Streit zwischen zwei Autofahrern in einem Freizeitpark bei Leutkirch. Gegen 17 Uhr soll ein 60-Jähriger aufgrund eines Staus auf dem Gelände den vor ihm stehenden 41-Jährigen angehupt haben, angeblich um zu verhindern, dass dieser rückwärts gegen ihn fährt. Daraufhin habe sich zwischen beiden Beteiligten eine handfeste Auseinandersetzung entwickelt, die in gegenseitigen Schlägen und einer Rangelei gipfelte. Sowohl der 41-Jährige als auch eine Familienangehörige des 60-Jährigen seien dabei leicht verletzt worden. Das Polizeirevier Leutkirch ermittelt nun gegen die Beteiligten wegen wechselseitiger Körperverletzung.


A 96 Wangen

Unachtsamer Spurwechsel führt zu Verkehrsunfall

Einen Gesamtsachschaden von rund 35.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall auf der A 96 in Fahrtrichtung Memmingen zwischen den Anschlussstellen Wangen-Nord und Kißlegg am Montagnachmittag. Gegen 17.30 Uhr wechselte der unbekannte Lenker eines Sattelzugs mit weißem Kühlaufbau zum Überholen auf den linken Fahrstreifen, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Hierdurch mussten mehrere Fahrzeuge auf der linken Spur stark bremsen. Der 31-jährige Lenker eines Audi erkannte dies zu spät, leitete eine Vollbremsung ein und versuchte noch nach rechts auszuweichen. Hier kollidierte er jedoch mit einem neben ihm befindlichen Anhänger eines Lkw. Ein 23-jähriger Opel-Lenker prallte schließlich noch in den Audi des 31-Jährigen. Während nach derzeitigem Stand alle Beteiligten unverletzt blieben, waren die beiden Pkw nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sattelzuglenker hielt nach dem Spurwechsel und dem Unfall nicht an, gegen ihn wird nun wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt. Daher sucht die Verkehrsdienst-Außenstelle Kißlegg Zeugen des Unfalls oder Personen, die Hinweise zur Identität des mutmaßlichen Verursachers geben können. Sie werden gebeten, sich unter Tel. 07563/90990 zu melden.


A 96/Aitrach

Pkw fährt auf Lkw auf, mehrere Verletzte

Vier Verletzte sowie einen Gesamtsachschaden von rund 60.000 Euro hat ein Verkehrsunfall auf der A 96 in südlicher Fahrtrichtung bei Aitrach am heutigen Dienstagvormittag gefordert. Kurz vor 11 Uhr fuhr der 37-jährige Lenker eines BMW X1 eigenen Angaben zufolge aufgrund Sekundenschlafs nahezu ungebremst in das Heck eines Sattelzugs. Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl der BMW-Fahrer als auch eine 38-jährige Mitfahrerin und ein 41-jähriger Mitfahrer leicht, ein weiterer 43-jähriger Mitfahrer im BMW schwer verletzt. Sie wurden nach Erstversorgung durch einen Notarzt, der mittels Rettungshubschrauber zum Unfallort gebracht wurde, vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Lkw blieb nach jetzigem Stand unverletzt. Sowohl der BMW als auch der Sattelauflieger waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Ebenfalls vor Ort im Einsatz war die örtliche Feuerwehr. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die A 96 in südlicher Fahrtrichtung bis etwa 12 Uhr voll gesperrt werden, danach wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Durch den Unfall bildete sich ein erheblicher Rückstau. Gegen den 37-Jährigen ermittelt der Verkehrsdienst Kißlegg nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, der Mann musste eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Euro-Bereich hinterlegen.

 

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