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Hopfenbauer im Ernteglück

In der Hopfenregion Tettnang hat die Erntezeit begonnen. Bild: T.Kapitel/Hopfengut

TETTNANG
In Deutschlands schönstem Hopfenanbaugebiet geht man jetzt mit Freude an die Ernte. „Wir können mit dem Verlauf des Hopfenjahrs sehr zufrieden sein“, sagt Hopfenpflanzer Lukas Locher vom Hopfengut No.20 bei Tettnang. „Das wechselhafte Wetter aus warmen, aber nicht zu heißen Temperaturen und immer wiederkehrende Niederschläge war ideal“, sagt Lukas Locher: „Vor allem in der zweiten Jahreshälfte zum Zeitpunkt des zweiten generativen Wachstums.“

Bild: T.Kapitel/Hopfengut

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Gerüstanlagen hängen diesen Sommer voll wie selten; Hopfenbauer Locher ist im Glück. „Wir erwarten dieses Jahr einen sehr zufriedenstellenden Ertrag.“ Seit 21. August läuft bereits die Hopfenernte; sie dauert voraussichtlich bis zum 21. September. Wer also in diesen Wochen am Bodensee ist, kommt gerade richtig.

Im Hopfengut No.20 kann man diese Zeit hautnah miterleben. Die riesige Pflückmaschine läuft, der Trocknungsofen verströmt das feine Hopfenaroma und die Grünhopfenbiere werden eingebraut – auf die Besucher wartet ein Spektakel für alle Sinne.

Auch die Hopfengut-Küche läuft auf Hochtouren, um die Gäste und natürlich die Erntemannschaft mit Spezialitäten der Saison zu versorgen. Besonders beliebt: der „Heiße Ernte Burger“, Hopfenlimonade und die spannende Bierauswahl.

Das Schönste aber: Man kann mal so richtig beim Hopfenbrocken dabei sein. Auf den Feldern und im Hopfengut an den Maschinen. Mit vier Ernteführungen pro Tag, von Dienstag bis Sonntag um 10, 11, 14 und 15 Uhr, dazu eine Führung durch das Hopfenmuseum der Familie Locher. Bei der Familienführung mit Schnitzeljagd geht es mit Kind und Kegel zum Hopfenbrocken, wie früher mit Hocker und Korb. Ein Riesenspaß. Bis 11. September dienstags bis freitags jeweils um 11 Uhr.

INFOS

Das Hopfengut ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Im Hopfengut-Laden gibt’s feine Sachen und die Gastronomie serviert bis 18 Uhr (Freitag bis 20 Uhr) warme Küche – in der großen Gaststube und in der Gartenwirtschaft mit Alpenblick. Das alles ist so „safe“ wie möglich: Für Museum und Gastronomie hat die Familie Locher ein ausgereiftes Hygienesystem entwickelt. Auch darum gibt es mehr Führungen am Tag als gewöhnlich, damit sich die Zahl der Besucher etwas auseinanderzieht. Und wer die Ernteführung mit was richtig Leckerem verbinden will, kommt freitagabends zur Ernte-Spätschicht mit Bierverkostung um 18 Uhr.www.hopfengut.de