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Flugzeugabsturz entpuppt sich als Irrtum

Der Hinweis einer 33-jährigen Frau aus Weingarten löste am heutigen Freitag gegen 11.30 Uhr einen mehrstündigen Sucheinsatz aus, an dem neben der Polizei Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Weingarten und Baienfurt, der Werksfeuerwehr des Flughafens Friedrichshafen, des Rettungsdienstes und weiterer Hilfsorganisationen beteiligt waren.

Die 33-Jährige teilte über die Notrufnummer 110 bei der Polizei mit, an ihrem Wohnsitz am südöstlichen Stadtrand von Weingarten ein kleineres Flugzeug beobachtet zu haben, das östlich von Weingarten geflogen, sehr schnell an Höhe verloren und im Bereich eines Waldgebietes verschwunden zu sein. Sie habe einen lauten Knall gehört und Rauch aufsteigen sehen, weshalb sie den Absturz des Flugzeuges vermute. Die im Anschluss an den Notruf eingeleiteten Such- und Rettungsmaßnahmen mit Einsatz eines Polizei- und eines Rettungshubschraubers sowie Unterstützung des militärischen Such- und Rettungsdienstes der Bundeswehr (SAR) führten im Bereich zwischen Weingarten, Schlier und Unterankenreute nicht zum Auffinden einer Unfallstelle oder eines notgelandeten Luftfahrzeugs. Eine Meldung über ein vermisstes Flugzeug lag während der Zeit des Einsatzes nicht vor. Die Suchmaßnahmen wurden gegen 13.45 Uhr eingestellt, nachdem sämtliche Maßnahmen zur Aufklärung der Mitteilung ergebnislos verliefen und keiner Leitstelle eine weitere entsprechende Mitteilung eingegangen war.

Gleichwohl führten die Bemühungen zum Ergebnis, dass  ein Militärjet mit Überschallgeschwindigkeit im Bereich Weingarten flog und es zu einem sogenannten Überschallknall kam. Durch Nebel, eventuelle Rauchentwicklungen und tatsächlichen  Flugverkehrs in dem durch die Hinweisgeberin beobachteten Bereich ist ihre Beobachtung und ihre daraus resultierende Schlussfolgerung durchaus nachvollziehbar. Der durch den Militärjet verursachte Überschallknall wurde im Suchgebiet durch andere Personen ebenfalls wahrgenommen.