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Wahlkreis Ravensburg erhält fast 1,4 Millionen Euro aus ELR-Förderung 

Anlass zu Freude und Glückwünschen gibt es ganz aktuell: Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) unterstützt insgesamt 15 Gemeinden im Wahlkreis Ravensburg mit fast 1.4 Millionen Euro. Die Landesregierung trägt mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (kurz ELR) in bedeutendem Maß zu gleichwertigen Lebensbedingungen im ganzen Land bei.

„Der Ländliche Raum liegt uns am Herzen. Wir wissen, dass er große Herausforderungen zu bewältigen hat“, teilen die Landtagsabgeordneten August Schuler (CDU) und Manne Lucha (Grüne) in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Deshalb habe die grün-schwarze Landesregierung das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) noch einmal um acht Millionen Euro aufgestockt. Mit der Rekordsumme von mehr als 75 Millionen Euro fördere Grün-Schwarz schwerpunktmäßig Innenentwicklung und Wohnraum. Schuler und Lucha: „Innen vor außen: So dämmen wir den Flächenverbrauch ein und stärken die Ortskerne. Das ELR ist ein gutes Beispiel dafür, wie Ökologie und Ökonomie voneinander profitieren.“

„Die ELR-Projekte haben zum Ziel, die Strukturen ländlich geprägter Orte nachhaltig zu verbessern“, betonen August Schuler (CDU) und Manne Lucha (Grüne). Im Wahlkreis Ravensburg, der die Städte und Gemeinden des Altkreises Ravensburg sowie Neukirch, Tettnang und Meckenbeuren im Bodenseekreis umfasst, erhalten 15 Gemeinden für eine Vielzahl von Projekten eine Förderung von fast 1,4 Millionen Euro. „Es ist eine Auszeichnung für die ausgewählten Projekte, dass sie sich im harten Wettbewerb der Programmentscheidung durchsetzen konnten“, betonen Lucha und Schuler in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung. Unter anderem wurden Projekte in den Gemeinden Neukirch im Bodenseekreis (209.700 Euro), Fleischwangen (196.400 Euro), Königseggwald (169.000 Euro), Horgenzell (147.310 Euro) und Ebersbach-Mursbach (104.340 Euro) in das Programm aufgenommen.

Mit dem ELR als zentralem und flexiblem Förderinstrument für den Ländlichen Raum unterstützt das Land die nachhaltige strukturelle Verbesserung in ländlich geprägten Gemeinden. Ziel ist es, den Ländlichen Raum als zeitgemäßen und attraktiven Wohn-, Lebens- und Arbeitsort zu erhalten, die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, den demografischen Veränderungsprozess zu gestalten, die dezentrale Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur des Landes zu erhalten sowie der Abwanderung entgegenzuwirken.

Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz trifft jährlich die Programmentscheidung. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung wird auch die strukturverbessernde Wirkung der Projekte beurteilt. Je größer die strukturellen Mängel der Gemeinden, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Maßnahmen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm.

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