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Serpentinenweg und Veitsburghang: Stadt und Polizei greifen durch

Bild: Stadt Ravensburg
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Einer der unbestritten schönsten Orte in Ravensburg ist in den letzten Wochen leider negativ in den Fokus geraten. Personengruppen der sogenannten Partyszene fielen verstärkt durch Vermüllung, laute Musik bis in die Nachtstunden und nicht zuletzt durch völlige Ignorierung aktuell gültiger Corona-Regeln auf. Die Stadt Ravensburg und die Polizei wollen diese Vorfälle nicht mehr dulden und greifen zu Maßnahmen.

Die Stadt wird zunächst befristet bis zum Ende der Fußball-Europameisterschaft Mitte Juli, den Serpentinenweg am Veitsburghang an einzelnen Tagen sperren. In den Abend- und Nachtstunden von Donnerstag auf Freitag, von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, von jeweils 18 Uhr bis 6 Uhr, wird der Serpentinenweg im Zeitraum bis 11. Juli nicht mehr begehbar sein. Ein Aufenthalt ist in diesen Zeiten nicht mehr möglich. Die Sperrung wird durch Absperrgitter und Hinweisschilder umgesetzt. Security sorgt für die Überwachung.

Die Stadtverwaltung hat sich für diesen Schritt entschieden, nachdem es an den letzten beiden Wochenenden durch eine Vielzahl von feiernden Personen zu starker Vermüllung, Lärmbelästigung, Verstößen gegen die Coronaverordnung und teils aggressiver Stimmung gegenüber Ordnungskräften gekommen ist.Am vergangenen Wochenende haben Stadt und Polizei durch verstärkte Präsenz auf Einsicht gesetzt. Dennoch kam es wieder zu unhaltbaren Zuständen.

Am vergangenen Wochenende haben Stadt und Polizei durch verstärkte Präsenz auf Einsicht gesetzt. Dennoch kam es wieder zu unhaltbaren Zuständen. „Wir haben nichts gegen Menschen, die in einem vernünftigen Rahmen ein wenig feiern wollen. Es wurden aber wiederholt Grenzen überschritten“, so Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp. Tatsächlich kam es am vergangenen Wochenende wieder zu Lärmbelästigungen und Verstößengegen die Coronaverordnung. In großem Ausmaß wurden auch wieder Flaschen, Getränke- und andere To-Go-Verpackungen achtlos weggeworfen. Die Stadtverwaltung wollte durch Präsenz und Beratung vor Ort darauf hinwirken, dass die Situation nicht ausartet, wie eine Woche zuvor. Diese Strategie ging aufgrund einer Vielzahl von uneinsichtigen Personen nicht auf. Nun kommt es zur Sperrung.Oberbürgermeister Dr. Rapp: „Es ist ein Ausmaß erreicht, wo wir sagen, das geht so nicht mehr weiter. Wir können nicht nach jedem Wochenende mit dem großen Aufräumkommando kommen oder den Anwohnerinnen und Anwohnern Musik und lautes Unterhalten bis in die Morgenstunden zumuten. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Leider trifft die Sperrung auch die, die sich auf dem Serpentinenweg stets ruhigaufhalten und die schöne Stimmung am Abend genießen wollen. Die bitten wir um Verständnis.“

Die Sperrungsoll zu den genannten Zeiten zunächst bis zum 11. Juli gelten. Für die Zeit
danach will die Stadtverwaltung noch entscheiden, wie es weitergeh
soll zu den genannten Zeiten zunächst bis zum 11. Juli gelten. Für die Zeit danach will die Stadtverwaltung noch entscheiden, wie es weitergeht.