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Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ravensburg unter neuer Leitung

Polizeihauptkommissar Holger Beutel. Bild: Polizeipräsidium

Zu Beginn des Monats Oktober hat Polizeihauptkommissar Holger Beutel die Leitung des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Ravensburg übernommen. Der 48-jährige gebürtige Bad Saulgauer setzte sich im Rahmen des Stellenbesetzungsverfahrens gegen seine Mitbewerber durch. Er ist zukünftig für das knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassende Referat und somit für die vorbeugende polizeiliche Kriminalitätsbekämpfung in den drei Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis verantwortlich.

Kriminalhauptkommissar Florian Suckel

Sein Stellvertreter wird Kriminalhauptkommissar Florian Suckel, der bislang bereits das Referat Prävention kommissarisch geleitet hatte und sich zukünftig schwerpunktmäßig um die Projektarbeit im Rahmen der strategischen Prävention kümmern wird. „Die Präventionsarbeit wird oft als die vornehmste Aufgabe der Polizei bezeichnet – ist es doch ihr Ziel, Straftaten zu verhindern, noch bevor sie geschehen“, umschreibt Polizeipräsident Uwe Stürmer den in der Polizei durchaus besonderen Tätigkeitsbereich. „Der Staat wird hier nicht repressiv tätig, sondern bietet den Bürgern vielfältige Informationen und Hilfestellungen, um im Idealfall schwere Verkehrsunfälle oder auch die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, zu minimieren“, so der Leiter des Polizeipräsidiums Ravensburg weiter. „Mit Holger Beutel steht nun ein Beamter an der Spitze dieses wichtigen, dem Polizeipräsidenten direkt nachgeordneten Referats, der aus seiner langjährigen Tätigkeit im operativen Polizeidienst die Sorgen und Nöte der Menschen kennt und diese zur Grundlage seines Handels machen wird.“

Holger Beutel freut sich ebenfalls auf seine neue Aufgabe: „Nach nahezu 30 Jahren der „Verbrecherjagd“ möchte ich nun dazu beitragen, dass es hoffentlich erst gar nicht so weit kommen muss. Ich bin gespannt auf die neue Herausforderung in einem anderen Tätigkeitsfeld, wenngleich ich den Polizeiposten Altshausen mit Herzschmerz verlasse. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war ebenso herausragend wie die Kooperation mit den Kommunen im Zuständigkeitsbereich, und auch mit dem Haus Württemberg verband uns ein besonders vertrauensvolles Verhältnis.“

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