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Polizeibericht Ravensburg 

Meldungen aus dem Stadtgebiet Ravensburg vom Dienstag, 10. Dezember 2019

Sachbeschädigung an Kfz
Unbekannte Täter schlugen oder traten im Zeitraum von Samstagabend bis Sonntagvormittag in der Südstadt an einem in der Mozartstraße im Bereich der Einmündung der Mozartstraße in die Bismarckstraße parkenden, schwarz lackierten Ford Ka mit Münchner Kennzeichen Pkw einen Außenspiegel ab und warfen das Spiegelgehäuse in einen Vorgarten. Der Sachschaden beträgt etwa 200 Euro. Personen, die der Polizei sachdienliche Hinweise auf die Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ravensburg, Tel. 0751 803-3333, zu melden. Auch am Montag kam es im Zeitraum von 09.00 bis 14.30 Uhr in der Südstadt zu einer Sachbeschädigung an einem PKW. An einem am nördlichen Ende der Schubertstraße gegenüber einer Diskothek  am Fahrbahnrand geparkten, weiß lackierten Peugeot 208 mit Nürtinger Kennzeichen (NT) traten unbekannte Täter den linken Außenspiegel ab und verursachten hierdurch Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Personen, die der Polizei sachdienliche Hinweise auf die Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ravensburg, Tel. 0751 803-3333, zu melden.

Versuchter Betrug durch falsche Polizeibeamte
Am Montagabend erhielten zwei in Ravensburg wohnhafte Bürgerinnen gegen 22.45 Uhr und gegen 23.30 Uhr Anrufe von unbekannten Männern, die sich als Polizei- oder Kriminalbeamte ausgaben, um die Geschädigten in Betrugsabsicht darüber zu täuschen, dass eine Einbrecherbande aktiv sei. Beide Geschädigten wurden vor einer “Rumänenbande” gewarnt und nach im Wohnhaus aufbewahrtem Schmuck und sonstigen Wertsachen befragt. Oftmals dient ein erster Anruf nur der Kontaktaufnahme und zur Feststellung, ob sich die Geschädigten als Opfer einer Betrugshandlung eignen. Die angerufenen Bürgerinnen ließen sich nicht täuschen und verständigten das örtliche zuständige Polizeirevier Ravensburg über den Betrugsversuch des angeblichen “Kommissars Leichinger” Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei blieben die Bemühungen der Täter am Montagabend ohne Erfolg. Den Geschädigten, die sich an die Polizei wandten, ist kein Schaden entstanden.

Es ist davon auszugehen, dass die Täter ihre Opfer anhand von in öffentlichen Verzeichnissen vermerkten Vornamen aussuchen. Die am Dienstagabend angerufenen Geschädigten führen Vornamen, die darauf hindeuten, dass sich die Geschädigten bereits im Rentenalter befinden könnten. Beide Geschädigte sind mit Namen, Vornamen und vollständiger Adresse in öffentlichen Telefonverzeichnissen vermerkt und somit für die Täter im Internet weltweit leicht als vermeintliche Opfer recherchierbar. Durch einen Auftrag beim jeweiligen Telefonanbieter ließe sich dies kurzfristig verändern, womit den Tätern die Möglichkeit zur schnellen, einfachen und effektiven Auswahl der Opfer entzogen wäre.

Sexuelle Belästigung
Zwei junge Frauen im Alter von 27 und 30 Jahren wurden in der Nacht zum Sonntag im Zeitraum von 01.00 bis 02.00 Uhr auf der Tanzfläche einer sich in der Nordstadt befindlichen Diskothek durch einen unbekannten Mann unsittlich angefasst. Nachdem die beiden Frauen den Mann angesprochen und den Sicherheitsdienst der Diskothek verständigt hatten, wurde der Tatverdächtige aus der Diskothek verwiesen. Der Sachverhalt wurde erst nach dem Wochenende beim Polizeirevier Ravensburg angezeigt. Folgen einer unmittelbaren Hinzuziehung der Polizei wären die Feststellung der Personalien des Tatverdächtigen und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bei der Staatsanwaltschaft gewesen. Beim aktuellen Sachstand bleibt es zunächst bei einem Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt.

 

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