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Ravensburg

Polizeibericht Landkreis Ravensburg vom 22. Juli 2026

Symbolbild: Kim Enderle
Auseinandersetzung im Schussenpark – Zeugen gesucht

Zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Frauen ist es am Dienstagabend gegen 18.15 Uhr im Schussenpark gekommen. Zwei 18-Jährige griffen dabei eine gleichaltrige Bekannte und deren 16-jährige Begleiterin unvermittelt an. Es kam zu Schlägen und Tritten, zudem wurde eine Drohung ausgesprochen. Beide Opfer erlitten leichte Verletzungen. Die Angreiferinnen flüchteten vor dem Eintreffen der Polizei, konnten jedoch im Anschluss ermittelt werden. Das Polizeirevier Ravensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter Tel. 0751 803-3333 zu melden.

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Durchfahrtskontrollen

Gleich 41 Radfahrer sind am Mittwochmorgen durch einen gesperrten Bereich rund um den Scheffelplatz gefahren und daraufhin von der Polizei kontrolliert worden. Das Polizeirevier Ravensburg hatte dort im Rahmen des Rutenfests gezielte Zweiradkontrollen durchgeführt und das Missachten des Durchfahrtsverbots überprüft. Alle Radfahrer wurden gebührenpflichtig verwarnt.

Senioren fallen auf falschen Bankmitarbeiter herein – 15.000 Euro Schaden

Mit einer kriminellen Masche haben Telefonbetrüger am Dienstagabend ein Seniorenpaar um 15.000 Euro gebracht. Ein Unbekannter gab sich am Telefon als Mitarbeiter einer Bank-Sonderabteilung für Betrugsfälle aus und spiegelte vor, dass mehrere unberechtigte Überweisungen ins Ausland bevorstünden. Um die angeblichen Transaktionen zu stoppen, sollte das Paar zugesandte TAN-Nummern freigeben. Die Senioren folgten den Anweisungen und gaben im Verlauf mehrerer Telefonate insgesamt sechs TAN frei. Kurz darauf stellten sie fest, dass dadurch kein Schaden verhindert, sondern stattdessen sechs Abbuchungen von jeweils 2.500 Euro veranlasst wurden. Mutmaßlich hatten die Betrüger bereits Wochen zuvor über ein gefälschtes Schreiben samt QR-Code Zugangsdaten abgegriffen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut eindringlich davor, am Telefon sensible Bankdaten oder TAN-Nummern weiterzugeben. Informationen, wie Sie sich schützen können, finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

Versuchter Betrug mit angeblichem Millionen-Erbe

Den Versprechungen eines vermeintlichen Millionensegens hat eine 46-jährige Frau aus Ravensburg nicht geglaubt und ist somit einem Betrug entgangen. Unbekannte hatten der Frau per E-Mail eine Spende in Höhe von 2,8 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Um das angebliche Vermögen zu erhalten, sollte sie ihre persönlichen Daten übermitteln und vorab eine Bearbeitungsgebühr von 1.150 Euro überweisen. Obwohl die Frau ihre Daten per Mail versandte, schöpfte sie rechtzeitig Verdacht und überwies das geforderte Geld nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.