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Ravensburg

ZfP beteiligt sich an landesweitem Protest der Krankenhäuser

„Kein Geld. Keine Versorgung. – Wir sind für Sie da. Solange wir noch können.“ Unter diesem Motto beteiligt sich das ZfP Südwürttemberg am Freitag, 12. Juni 2026, beim landesweiten Aktionstag der Krankenhäuser gegen die geplanten Regelungen des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes.

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Mit verschiedenen Aktionen an seinen Standorten macht das ZfP Südwürttemberg gemeinsam mit Krankenhäusern in ganz Baden-Württemberg auf die Folgen aufmerksam, die die vorgesehenen Einsparungen für die Gesundheitsversorgung haben könnten. Ziel des Aktionstags ist es, die Öffentlichkeit auf die schwierige wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser aufmerksam zu machen und auf die Bedeutung einer verlässlichen und bedarfsgerechten Finanzierung hinzuweisen.

„Die psychiatrische, psychosomatische und neurologische Versorgung ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesundheitswesens“, betont Dr. Paul Lahode, Geschäftsführer des ZfP Südwürttemberg und des ZfP Reichenau. Die geplanten Regelungen würden die finanziellen Spielräume der Kliniken weiter einschränken und den Druck auf die Versorgung erhöhen. „Wir unterstützen daher den Aktionstag der Krankenhäuser und das Anliegen, auf die Auswirkungen der geplanten Gesetzesänderungen aufmerksam zu machen.“ Eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten brauche verlässliche Rahmenbedingungen und eine Finanzierung, die den tatsächlichen Versorgungsauftrag berücksichtigt.

Symbolische Schließung der Kliniktüren
An den Standorten des ZfP Südwürttemberg sind unterschiedliche Aktionen geplant, um Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten sowie die Öffentlichkeit über die Hintergründe des Aktionstags zu informieren. Wie viele Krankenhäuser im Land werden auch Einrichtungen des ZfP in Zwiefalten und Bad Schussenried ihre Eingänge von 11 bis 13 Uhr symbolisch schließen. In Weissenau findet von 11.30 bis 13.30 eine Protestaktion an der Infozentrale statt. Die Aktivitäten sollen verdeutlichen, welche Folgen drohen können, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Krankenhäuser weiter verschlechtert werden.

Mit dem Aktionstag schließen sich die Krankenhäuser einer gemeinsamen Forderung an: Die geplanten Einsparungen dürfen nicht zulasten der medizinischen und pflegerischen Versorgung gehen. Die Kliniken warnen davor, dass eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Situation langfristig Auswirkungen auf die Versorgungsqualität und die Verfügbarkeit von Gesundheitsleistungen haben könnte.