Die Pflege und Begleitung von schwerstkranken Mitmenschen verlangt Angehörigen und Pflegepersonal einiges ab. Dem verstorbenen Stifter Klaus‑Dieter Sommer war es ein Anliegen, dass diese Menschen gesehen und in ihrer herausfordernden Lebenssituation nachhaltig unterstützt werden. „Der Stifter wünschte sich die professionelle Begleitung und Unterstützung des Pflegepersonals, als auch der pflegenden Angehörigen in der häuslichen Umgebung. Letztlich führe das zu einer Win-win-Situation: Wenn es der Pflegeperson gut geht, geht’s auch dem Patienten gut“, sagt Paul Diehl, Stiftungskurator und ehemaliger Hospizbegleiter des Stifters. Diese Vision prägt den Stiftungscharakter.
Das jüngst konstituierte Kuratorium der Klaus-Dieter Sommer Stiftung nimmt seine Arbeit nun Schritt für Schritt auf. Neben Paul Diehl richten Thomas Radau (Einrichtungsleiter Altenhilfe und Hospize St. Elisabeth Stiftung) sowie Maren Dronia (Fachleitung Solidarität Caritas Bodensee-Oberschwaben) die Stiftung inhaltlich aus und vergeben die Stiftungsmittel.
Noch ist das testamentarische Erbe nicht vollständig verfügbar, weshalb derzeit nur kleinere Förderanträge eingereicht werden können. „Wir rechnen damit, dass das Stiftungsvermögen im Laufe des Jahres 2027 vollständig bereitsteht“, gibt Maren Dronia voraus. Die ersten Projekte zur Förderung der Lebensqualität in der Palliativarbeit sollen schon anlaufen. „Um die Menschen schon jetzt wirkungsvoll unterstützen zu können, sind Spenden und Zustiftungen ausdrücklich erwünscht“, sagt Thomas Radau.
Unterstützen Sie die Stiftung mit Ihrer Spende. Weitere Informationen zur Stiftung und zu Fördermöglichkeiten finden Interessierte auf der Webseite der Dachstiftung www.lebenswerk-zukunft.de.


