rv-news.de
Ravensburg

Polizeibericht Ravensburg

Bild: KIm Enderle

Meldungen der Polizei aus dem Stadtgebiet Ravensburg vom Montag, 23. November 2020


Betrunkener fährt sich fest

Ein festgefahrenes Fahrzeug wurde der Polizei am Sonntag gegen 4.40 Uhr beim Ergathof gemeldet. Zunächst fanden die Beamten den Kia verlassen im Graben vor. Wenige Minuten später kam ein 19-Jähriger aus dem angrenzenden Wald zu dem verunfallten Fahrzeug und erzählte den Polizisten eine unglaubwürdige Geschichte über den Fahrer. Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen stellte sich jedoch heraus, dass der 19-Jährige mutmaßlich selbst mit dem Pkw fuhr. Da er stark betrunken war und ein Drogenvortest positiv auf Kokain verlief, wurden drei Blutproben in einer Klinik entnommen. Der Führerschein des jungen Mannes wurde beschlagnahmt.


Mit Überholendem kollidiert

Sachschaden in Höhe von knapp 6000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Samstag gegen 15.30 Uhr auf der K 7980 zwischen Bavendorf und Oberzell. Ein 81-Jähriger überholte auf der übersichtlichen Strecke einen Skoda. Ohne ihrer Rückschaupflicht nachzukommen, scherte die 18-jährige Skoda-Lenkerin plötzlich ihrerseits zum Überholen eines landwirtschaftlichen Gespanns aus und prallte seitlich gegen den Mazda. Beim Zusammenstoß wurde niemand verletzt.


Gefrorene Scheiben – Unfall

Weil seine Fensterscheiben teilweise zugefroren waren, verursachte ein 21-jähriger Audi-Lenker am Samstag gegen 6 Uhr in Weingartshof einen Verkehrsunfall. Der junge Mann konnte aufgrund seiner eingeschränkten Sicht den Seitenabstand zu einem geparkten Daimler nicht richtig einschätzen und prallte gegen diesen. Sowohl der Audi als auch der Daimler waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde der 21-Jährige nicht.


Ermittlungen nach Dachstuhlbrand

Nach dem Brand eines Dachstuhls am Freitag gegen Mitternacht in der Straße “Am Hexenkessel” hat die Polizei die Ermittlungen zu Hinweisen aufgenommen, dass das Feuer durch feuerwerksähnliche Geschosse verursacht worden sein könnte. In diesem Zusammenhang wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung bei einem Anwohner angeordnet, der bereits am Vorabend dabei beobachtet worden war, wie er Knallkörper von seinem Balkon aus zündete. Derselbe Mann war zudem in der Nacht des Brandes, unmittelbar nach Brandentstehung, dabei beobachtet worden, wie er mit einem Feuerlöscher in Richtung des Feuers rannte. Die Polizei fand bei der Durchsuchung bei dem 38-Jährigen Munition und eine Schreckschusswaffe, aber auch eine kleine Menge Marihuana und verbotene Gegenstände. Die Ermittlungen dauern an.