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Ravensburg

Betrunkene Verkehrsteilnehmer erwarten herbe Konsequenzen

Symboldbild: K.Enderle

Zwei betrunkene Verkehrsteilnehmer hat die Polizei bei Kontrollen am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag aus dem Verkehr gezogen, in einem Fall kam es aber bereits zu einem Unfall. 

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Rund 2,3 Promille hat ein Alkoholtest bei einer 64-jährigen Dacia-Fahrerin ergeben, die am Sonntagabend gegen 21.20 Uhr einen Unfall im Begegnungsverkehr verursacht hat. Die Frau fuhr auf der K9748 von Weingarten kommend in Richtung Schlier und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo es zur seitlichen Kollision mit einem entgegenkommenden Mercedes kam. Trotz Ausweichmanöver konnte der 50-jährige Mercedesfahrer den Unfall nicht verhindern. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von 18.000 Euro. Die Unfallverursacherin musste sich im Krankenhaus eine Blutprobe entnehmen lassen und ihren Führerschein an Ort und Stelle abgeben. Sie gelangt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu Anzeige.

Offenbar unbelehrbar zeigte sich ein 31-jähriger Pedelec-Fahrer, der sein Fahrrad zunächst auf dem Gehweg schob und am frühen Montagmorgen gegen 3 Uhr in der Waidenhofer Straße von einer vorbeifahrenden Polizeistreife aufgrund seines Zustandes ermahnt wurde, das Fahrrad nicht in Betrieb zu nehmen. Kurze Zeit später staunten die Beamten nicht schlecht, als der Pedelec-Fahrer trotz der Zusicherung, das Fahrrad nach Hause zu schieben, am Streifenfahrzeug vorbeiradelte. Ein Alkoholtest ergab schließlich einen Wert von rund 2,6 Promille, weshalb der Mann sein Fahrrad stehen lassen und die Beamten zu einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten musste. Auf ihn kommt eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr zu.