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Wirtschaft und Business

Staatssekretärin Schweizer besucht solmotion

1. v.l.n.r. Michael Keil, Anna Volz-Staudacher, Staatsekretärin Sarah Schweizer, Christian Wolf. Bild: Solmotion

Die Staatssekretärin Sarah Schweizer hat heute das Energieunternehmen solmotion project GmbH in Ravensburg besucht, um sich über nachhaltige Energielösungen und die aktuellen Herausforderungen in der Branche zu informieren. Im Mittelpunkt: Agri-PV-Anlagen, die Landwirtschaft und Photovoltaik effizient verbinden.

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Besonders beeindruckt zeigte sich Staatssekretärin Schweizer von den Trackersystemen. Die Nachführung der Module sorgt für bessere Erträge in den Morgen- und Abendstunden und erleichtert die Bearbeitung. Zusätzlich kommen Grünstromspeicher zum Einsatz, um die Erträge weiter zu optimieren. Aktuell befinden sich drei Anlagen mit jeweils ca. 5.000 kWp in der Region kurz vor der Fertigstellung. Neu war für Schweizer das Angebot, Agri-PV-Anlagen in mehrere Einheiten aufzuteilen und an verschiedene Investoren zu veräußern. Das macht die Investitionssummen für die Anleger überschaubar.

Neben der technischen Entwicklung wurden auch zentrale Hemmnisse für die zügige Umsetzung der Energiewende in Baden-Württemberg intensiv erörtert – zum Beispiel lange Verfahren und Engpässe beim Netzanschluss.

Aus dem Gespräch nahm Staatssekretärin Schweizer mehrere Anregungen mit nach Stuttgart. Darunter die Idee, eine „Taskforce Netzanschluss“ zu initiieren, um Genehmigungsprozesse zu beschleunigen, Schnittstellen zu klären und Kapazitäten im Verteilnetz effizienter zu heben.

„Agri-PV ist ein Schlüssel für die Energiewende im ländlichen Raum. Unsere Anlagen zeigen, wie Technik und Landwirtschaft sinnvoll Hand in Hand gehen können“, erklärte Anna Volz-Staudacher, Geschäftsführerin von solmotion. „Wir bedanken uns bei Frau Schweizer für ihre Zeit und den konstruktiven Austausch. Ich freue mich, dass sich die Landesregierung für die Belange unserer Branche interessiert und die Energiewende voranbringen will.“