In der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg wurden zwischen Freitagmorgen und Dienstagabend 53 Patientinnen und Patienten behandelt, deren Beschwerden im direkten Zusammenhang mit dem Rutenfest standen. Das sind zehn mehr als im Vorjahr.
Es gab 17 Sturzverletzungen – allein acht am Rutenfest-Montag –, elf Behandlungen wegen der Folgen von zu hohem Alkoholkonsum, acht Verletzte durch Schnittwunden und sieben Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen. Zehn Fälle betrafen andere Bereiche. Positiv: Die Ärzte und Pflegefachkräfte im EK mussten in diesem Jahr keine Verletzten versorgen, die Opfer von Schlägereien wurden. Im Vorjahr waren noch sechs Patienten betroffen gewesen.
„Die Teams der ZNA waren über das gesamte Rutenfest hinweg im vollen Einsatz“, sagte Dr. Fabian Veit, Leitender Oberarzt der Zentralen Notaufnahme in Ravensburg. „Ein großer Dank geht an alle Kollegen – auch bei Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr, die viele Notfälle bereits vor Ort in der Stadt und am Festgelände aufgefangen und uns entlastet haben.“
Unabhängig vom Festgeschehen war die Notaufnahme wie gewohnt stark frequentiert: In der ZNA wurden während der fünf Festtage insgesamt 772 Patientinnen und Patienten behandelt, im Vorjahr waren es 760 gewesen.


