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Normenkontrollrat bietet Workshops in Ravensburg an 

Der Normenkontrollrat Baden-Württemberg führt am 18. Mai 2019 in Ravensburg einen von vier Workshops durch, um von Ehrenamtlichen weitere konkrete Entlastungsmöglichkeiten für Vereine und das Ehrenamt zu erfahren und gemeinsam Verbesserungsvorschläge zu  erarbeiten. „Wir wollen uns durch das direkte Gespräch mit den Vereinsmitgliedern und Ehrenamtlichen vor Ort ein Bild von den aus ihrer  Sicht größten Bürokratiebelastungen machen“, so die Vorsitzende des Normenkontrollrats Dr. Gisela Meister-Scheufelen am Donnerstag (16. Mai 2019).

Die Workshops werden im Rahmen einer Studie zum Bürokratieabbau bei Vereinen und Ehrenamt gemeinsam mit der Prognos AG  durchgeführt. Eingeladen sind jeweils 30 Vereinsvertreterinnen und -vertreter sowie ehrenamtlich Engagierte aus verschiedensten  Bereichen. Ziel der Workshops ist es, erste Ergebnisse der Studie zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Ein erster erfolgreicher Workshop fand bereits am 11. Mai 2019 in Schwäbisch Gmünd statt. Weitere folgen am 6. Juni 2019 in Ettlingen und am 29. Juni 2019 in Offenburg. Der Normenkontrollrat Baden-Württemberg beabsichtigt, die Studie bis zum Herbst 2019  abzuschließen und der Landesregierung mit konkreten Empfehlungen zur Entlastung von Ehrenamtlichen zu übergeben.

HINTERGRUND
Die Landesregierung hat im September 2017 ein umfassendes Regierungsprogramm zum Bürokratieabbau verabschiedet. Dazu wurde ein unabhängiges Expertengremium, der Normenkontrollrat Baden-Württemberg, eingerichtet: www.normenkontrollrat-bw.de. Er berät und  unterstützt die Landesregierung bei der Bürokratievermeidung, beim Bürokratieabbau und bei Fragen einer guten Rechtsetzung. Ihm gehören Dr. Gisela Meister-Scheufelen (Vorsitzende), Bernhard Bauer (stellvertretener Vorsitzender), Dr. h.c. Rudolf Böhmler, Prof. Dr.  Gisela Färber, Claus Munkwitz und Bürgermeisterin Gerda Stuchlik an.

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