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Landeskabinett beschließt Rettungsschirm für Reisebusunternehmen

Petra Krebs (Grüne) und Raimund Haser (CDU): „Nachdem die Verordnungen der letzten Monate die Bustouristik zum Erliegen gebracht haben, greift die Landesregierung mit einem Rettungsschirm in Höhe von 40 Millionen Euro den Reisebusunternehmen unter die Arme. Diese oft kleinen und mittleren Betriebe bringen uns jedoch nicht nur in den Urlaub, sondern sind auch der Garant für einen funktionierenden ÖPNV bei uns im Wahlkreis. Es freut uns deshalb sehr, dass wir diesen Unternehmen nun helfen können.“

Das Landeskabinett hat gestern den Rettungsschirm für Reisebusunternehmen beschlossen. Die Landesförderung soll flächendeckende Insolvenzen im Bereich der Bustouristik verhindern. Den Unternehmen soll zur Überbrückung eines bestehenden Liquiditätsengpassens ein einmaliger Zuschuss, zweckgebunden pro Reisebus in Höhe von bis zu 18.750 Euro aus Landesmitteln gewährt werden.

Seit dem 15. Juni 2020 können Reisebusse wieder fahren. Bei der Fahrt müssen die Fahrgäste eine Mund- und Nasenbedeckung tragen. Jeder Fahrgast muss einen festen Sitzplatz haben und ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern einhalten. Aufgrund der erforderlichen Hygiene- und Abstandsvorschriften und der daraus resultierenden geringeren Auslastung der Busse werden auch in nächster Zeit deutliche Umsatzeinbußen im Vergleich zu den Vorjahren vorliegen.

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg geht von bis zu 400 Antragstellern aus. Weitere Informationen zum Rettungsschirm für Busunternehmen finden Sie hier.