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Bischof Dr. Gebhard Fürst im St. Elisabeth-Klinikum zu Gast 

Ravensburg. Bischof Dr. Gebhard Fürst spricht am Mittwoch, 11. Dezember, 2019 um 19 Uhr in der Halle des St. Elisabethen-Klinikums in Ravensburg zum Thema „Hilfen am Lebensanfang – ist alles verantwortbar, was machbar ist?“.

 Zu diesem Forum für Mediziner und medizinisch Interessierte laden die  Oberschwabenklinik gGmbH und der Fachbereich Führungskräfte der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein. Nach dem Referat von Bischof Fürst, der in der Deutschen Bischofskonferenz den Vorsitz der Unterkommission Bioethik führt, wird Privatdozent Dr. Andreas Artlich, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, eine Einschätzung aus medizinischer Sicht geben. In einer anschließenden Podiumsdiskussion stellen sich Bischof Dr. Gebhard Fürst, PD Dr. Andreas Artlich und Dr. Anette Schneider, Leiterin des Sozialpädiatrischen Zentrums, den Fragen von Moderator Stefan Fischer, Vorsitzender des Ethikkomitees der St. Elisabeth-Stiftung.

Die hohe Aktualität des Themas „Hilfen am Lebensanfang – ist alles verantwortbar, was machbar ist?“, zeigt nicht zuletzt der vieldiskutierte Bluttest zur Trisomie-21-Früherkennung. Er zeigt auch, dass die medizinischen Möglichkeiten der Pränataldiagnostik, aber auch der Geburtshilfe und der Behandlung von Neugeborenen immer vielfältiger werden. Medizinische Fortschritte sind begrüßenswert und retten unter Umständen Menschenleben, die Entscheidung ob und wie sie eingesetzt werden, stürzt Eltern und Ärzte aber häufig in schwere Gewissenkonflikte. In der Diskussion werden die Experten die medizinischen Möglichkeiten vor und nach der Geburt beleuchten und deren Chancen und Risiken auch aus der Praxis heraus benennen und bewerten.

Bei der Landesärztekammer sind 2 Fortbildungspunkte für diese Veranstaltung beantragt. Um Anmeldung wird bis 6. Dezember per E-Mail an marketing@oberschwabenklinik.de oder per Fax an 07 51 – 87 20 95 gebeten.

 

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