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Towerstars ziehen nach Ultra-Krawallen Konsequenzen 

Nach den unsäglichen Vorfällen während des Schlussdrittels im Heimspiel der Towerstars gegen Landshut hat sich die Clubführung gemeinsam mit der Stadtverwaltung Ravensburg und der Polizei besprochen. Die gewalttägigen Szenen und auch vorangegangenen Provokationen wurden aufs Schärfste verurteilt und es gibt erste Konsequenzen.

Nachdem es bereits beim Gastspiel des EV Landshut Ende Oktober zu schwerwiegenden Ausschreitungen mit Sachbeschädigungen in der Ravensburger Innenstadt gekommen war, steht außer Frage dass derartig aggressive und gewaltbereite Clubgruppierungen in der CHG Arena keinen Platz haben dürfen. „Wir können es nicht zulassen, dass unser Sport von derartigen Gruppen missbraucht wird und die lange Eishockeytradition in Ravensburg dadurch großen Schaden nimmt“, sagte Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan. Die Ravensburg Towerstars wollen in diesem Zusammenhang eine Lösung anstreben, dass gewaltbereit und aggressiv auftretende Personen oder Gruppen von Gastclubs schon im Vorfeld der Eintritt in die Arena verweigert werden kann.

Als erste Konsequenz auf örtlicher Basis machen die Towerstars von ihrem Hausrecht Gebrauch und verweigern den Mitgliedern der Ravensburger Gruppierung „B1 Crew“ ab sofort und bis auf Weiteres den Eintritt in die CHG Arena und die direkt vorgelagerte Außenfläche. Auch dürfen keinerlei in Verbindung stehende Symbole, Logos oder Schriftzüge bei den Heimspielen mehr präsent sein. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund, dass die Gruppe schon in der Vergangenheit den Ruf der Ravensburg Towerstars durch ihr Verhalten beschädigt hat.

Die Stadt Ravensburg hat die Maßnahmen begrüßt und hat klar signalisiert, dass sie hierbei uneingeschränkt hinter der Towerstars Clubführung steht.

 

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