Meldungen der Polizei aus dem Kreisgebiet vom Montag, 7. September 2026
Horgenzell
Feuer auf Schulhof entfacht
Wegen Sachbeschädigung ermittelt die Polizei, nachdem bislang unbekannte Täter am vergangenen Wochenende auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule in der Kornstraße ein größeres Feuer entfacht haben. Dabei wurden mehrere Pflastersteine beschädigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Unbekannten Paletten verbrannt haben. Eine Gefahr für umstehende Gebäude bestand glücklicherweise nicht. Hinweise zu den mutmaßlich jugendlichen Zündlern nimmt das Haus des Jugendrechts unter Tel. 0751/361878-0 entgegen.
Bad Waldsee/Aulendorf
E-Scooter getunt: Polizei ermittelt
Gleich zwei Jugendliche haben Beamte des Polizeireviers Weingarten am Wochenende mit viel zu schnellen E-Scootern erwischt. Am Samstagnachmittag informierte ein Zeuge die Polizei, weil ein 14-Jähriger mit seinem Scooter rasant im Bereich des Skaterplatzes umherfuhr. Beim Eintreffen der Beamten stellte sich heraus, dass der E-Scooter mindestens 30 km/h schnell läuft und zudem nicht versichert ist. Die Polizisten stellten den E-Scooter sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gegen den Jugendlichen ein. Sogar auf mindestens 45 km/h brachte es der E-Scooter eines 17-Jährigen, der einer Polizeistreife am Sonntagabend in Aulendorf auffiel. Auch diesen Scooter, an dem zudem ein falsches Kennzeichen angebracht war, stellten die Beamten sicher. Auf den 17-Jährigen kommen nun ebenfalls strafrechtliche Konsequenzen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des fehlenden Versicherungsschutzes und Urkundenfälschung zu. Auch die beiden Halterinnen der E-Scooter müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, weil sie die Fahrten jeweils zugelassen haben.
Isny
Verfassungsfeindliche Farbschmierereien: Täter stellen sich bei der Polizei
Nach den Farbschmierereien an der Rainsporthalle Ende August haben zwei 14-Jährige die Tat der Polizei gegenüber eingeräumt. Die beiden Jugendlichen plagte offenbar das schlechte Gewissen, weshalb sie am Folgetag zusammen mit ihren Eltern zum Polizeiposten Isny kamen und ein Geständnis ablegten. Beamte des Staatsschutzes der Kriminalpolizei Friedrichshafen, die inzwischen die Ermittlungen übernommen haben, gehen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht von einem verfassungsfeindlichen Motiv der beiden Teenager aus. Dennoch müssen sich die beiden 14-Jährigen nun strafrechtlich wegen Sachbeschädigung verantworten.
Leutkirch
Nach Hinweis – Tatverdächtiger zu exhibitionistischen Handlungen ermittelt
Dank des Hinweises einer Zeugin konnten Beamte des Polizeireviers Leutkirch im Allgäu am Mittwochabend den Tatverdächtigen zu einer exhibitionistischen Handlung Ende Juli . Der Frau fiel am Moorbad das im Rahmen der Berichterstattung erwähnte Mountainbike des Herstellers „Ghost“ auf, eine Angehörige verständigte daraufhin die Polizei. Die Beamten kontrollierten schließlich in der Nähe einen 31-Jährigen, der mit der Personenbeschreibung zur Tat übereinstimmt. Er wird nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die weiteren Ermittlungen liegen beim Kriminalkommissariat Ravensburg.
Aitrach
Fahrzeug auf Autobahn gefährlich ausgebremst – Polizei sucht Geschädigte und Zeugen
Ermittlungen unter anderem wegen Nötigung im Straßenverkehr hat die Polizei gegen den Lenker eines weißen BMW eingeleitet, der am Sonntag auf der A 96 einen Skoda-Fahrer derart ausgebremst hat, dass ein Rückstau entstand. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Leutkirch wurde kurz vor 17 Uhr zwischen den Anschlussstellen Aitrach und Aichstetten auf den auf der Überholspur stehenden Skoda aufmerksam, hinter dem bereits einige weitere Autofahrer zum Stillstand gekommen waren. Bei einer anschließenden Kontrolle des 22-jährigen Skoda-Lenkers gaben dieser sowie weitere Zeugen an, dass der BMW-Fahrer bereits in Memmingen dicht auffuhr. Als der 22-Jährige am Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung auf rund 180 km/h beschleunigte, soll der BMW-Fahrer ihm weiterhin dicht aufgefahren sein, und unter anderem beleidigende Gesten gezeigt haben. Im weiteren Verlauf soll er den Skoda rechts überholt, sich wieder vor diesen gesetzt und auf der Überholspur bis zum Stillstand abgebremst haben. Sowohl der 22-Jährige als auch mindestens acht nachfolgende Fahrzeuglenker mussten ebenfalls stark abbremsen, um eine Kollision zu verhindern. Der BMW-Fahrer stieg aus seinem stehenden Fahrzeug aus, beschimpfte den 22-Jährigen und schlug mehrfach gegen dessen Fahrzeugscheibe. In der Folge fuhr er weiter in Richtung Lindau. Trotz einer sofortigen Fahndung konnte die Polizei den BMW-Fahrer, dessen Kennzeichen bekannt ist, nicht mehr antreffen.
Die Verkehrspolizei Kißlegg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und geht ersten Hinweisen auf den Fahrer nach. In diesem Zusammenhang bitten die Beamten weitere Fahrzeuglenker, die durch die Fahrweise und das Bremsmanöver des BMW-Lenkers gefährdet wurden, sowie weitere Zeugen, sich unter Tel. 07563/9099-0 zu melden.


