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Ferry Porsche Challenge 2026: Gleich 3 regionale Projekte im Finale

Bild: Ferry-Porsche-Stiftung

Für mehr Lebensqualität im Alter: 30 gemeinnützige Organisationen aus Baden-Württemberg und Sachsen ziehen in die nächste Runde der Ferry Porsche Challenge 2026 ein. Damit haben sie sich schon jetzt eine Fördersumme von mindestens 5.000 Euro gesichert. Mit dabei im Finale sind gleich drei regionales Projekte. 

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Unter dem Motto „Gemeinsam älter – gemeinsam stärker“ vergibt die Ferry-Porsche-Stiftung insgesamt eine halbe Million Euro für Projekte, die älteren Menschen ein aktives, selbstbestimmtes und würdevolles Leben ermöglichen. Erstmals begrenzte die Stiftung die Zahl der Bewerbungen auf 200. Diese Obergrenze war bereits vor dem offiziellen Bewerbungsschluss erreicht. Eine Übersicht aller Nominierten ist unter www.ferry-porsche-challenge.de zu finden.

Das Projekt „TischGemeinschaft – Aktiv, Vernetzt & Digital im Alter“ des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben der Johanniter Unfallhilfe fördert die soziale Teilhabe älterer Menschen im Sonnentreff Leutkirch. Seniorinnen und Senioren nehmen gemeinsam an Mittagessen, Bewegungs- und Kreativangeboten teil. Gleichzeitig bringen sie sich selbst ein – etwa im Fahrdienst, beim Kochen oder in der Organisation des Treffens. Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist die „Computeria“, in der die älteren Menschen den Umgang mit digitalen Medien lernen. Das Projekt fördert Gemeinschaft sowie den generationenübergreifenden Austausch durch gemeinsame Aktivitäten im Alltag. Hier geht’s zur Organisation: https://www.johanniter.de/juh/lv-bw/rv-oberschwaben-bodensee/

Die Initiative der Zieglerischen mit Hauptsitz in Wilhelmsdorf mit dem Namen „Netz & Nähe – Digital verbunden im Alter“ unterstützt qualifizierte Ehrenamtliche in Seniorenzentren bei Fragen rund um Smartphone und Internet. Es werden sowohl einfache Einzelberatungen als auch kurze Kurse angeboten. Die Inhalte orientieren sich am Bedarf der Bewohner und Bewohnerinnen: insbesondere Themen wie Videoanrufen, Fotos, Apps und Internetsicherheit stehen im Mittelpunkt. Mit „Netz & Nähe“ lernen ältere Menschen, digitale Angebote im Alltag zu nutzen, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, selbstständiger zu sein und besser informiert zu bleiben. Hier geht’s zur Organisation: www.zieglersche.de

Ebenso in der nächsten Runde ist das Projekt „Demenzsensible Gemeinde Aulendorf – Gesundheitsförderung & Teilhalbestärkung. Es schafft niedrigschwellige Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, um Mobilität, Orientierung und soziale Teilhabe im Alltag zu fördern. Qualifizierte Ehrenamtliche begleiten die Betroffenen durch aktivierende Hausbesuche, persönliche Gespräche und gemeinsame Aktivitäten. Das Angebot wird durch ein Betreuungscafé sowie weitere unterstützende Begegnungs- und Entlastungsangebote für Angehörige und Erkrankte ergänzt. Fachliche Kooperationen und eine wissenschaftliche Begleitung gewährleisten die Qualität und eine nachhaltige Verankerung im Quartier. Hier geht’s zur Organisation: www.solidarischinaulendorf.de

„Hinter den eingereichten Projekten steht das klare Ziel, älteren Menschen mehr Lebensqualität, Selbstbestimmung und Gemeinschaft zu ermöglichen. Dieses Engagement macht Mut und zeigt, wie stark unsere Gesellschaft im Miteinander sein kann“, sagt Yvonne A. Engel-Schwarz, Vorstandsmitglied der Ferry-Porsche-Stiftung. „Die 30 Finalisten stellen ihre Konzepte nun digital einem Expertenkreis vor, der im Anschluss die Bewertung vornimmt.“

 Gemeinnützige Organisationen aus Baden-Württemberg und Sachsen waren aufgerufen, am Förderwettbewerb teilzunehmen. Ziel der Ferry Porsche Challenge 2026 ist es, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern, Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken und durch digitale Kompetenzen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei stehen insbesondere der Übergang in den Ruhestand, altersgerechte Bildungs- und Aktivitätsangebote sowie der Dialog zwischen den Generationen im Fokus.

Im Finale haben alle nominierten Organisationen die Möglichkeit, ihr jeweiliges Konzept digital vor dem Expertenkreis zu präsentieren. Über die Platzierungen entscheidet anschließend das Stiftungskuratorium. Die Oberbürgermeister von Stuttgart und Leipzig sowie die Chefredakteure der Medienpartner Stuttgarter Nachrichten, Stuttgarter Zeitung sowie Schwäbische Zeitung und Leipziger Volkszeitung ergänzen die Jury in beratender Funktion.

Insgesamt vergibt die Ferry-Porsche-Stiftung 30 Förderungen. Darunter drei erste Plätze mit je 50.000 Euro, sechs zweite Plätze mit je 25.000 Euro und neun dritte Plätze mit je 10.000 Euro. Alle Nominierten haben außerdem die Chance auf zwei mit 30.000 Euro dotierte Sonderpreise. Diese gehen an Projekte, die von der Jury als herausragend bewertet werden. Die übrigen Finalisten erhalten Förderungen in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Welche Konzepte ausgezeichnet werden, verkündet die Stiftung bei der Preisverleihung am 10. September in Stuttgart.

Ferry-Porsche-Stiftung

Die 2018 gegründete Ferry-Porsche-Stiftung fördert und initiiert gemeinnützige Projekte in den Bereichen Soziales, Umwelt, Bildung und Wissenschaft, Kultur und Sport. Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement will die Stiftung vor allem junge Menschen an den Unternehmensstandorten der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unterstützen. Namensgeber ist Ferry Porsche, der 1948 die Sportwagenmarke Porsche gründete.