Meldungen der Polizei aus dem Stadtgebiet vom Montag, 31. August 2026
Nach räuberischem Diebstahl: Tatverdächtigen ermittelt
Nach einem räuberischen Diebstahl Anfang August in einem Drogeriemarkt in der Adlerstraße in Ravensburg ermittelt das Haus des Jugendrechts in Weingarten gegen einen 17 Jahre alten Tatverdächtigen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen konnten digitale Spuren gewonnen werden, die auf den Jugendlichen hindeuteten. Bei einer von der Staatsanwaltschaft Ravensburg beantragten Wohnungsdurchsuchung am vergangenen Donnerstag stellten die Beamten Beweismittel im Zusammenhang mit dem räuberischen Diebstahl sicher. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte im Zimmer des Jugendlichen mehrere hundert Gramm Marihuana und über 400 Euro Bargeld sowie rund ein halbes Dutzend Cannabispflanzen und weiteres Beweismittel auf, das auf den unerlaubten Handel mit Cannabis hindeutet. Diesbezüglich hat die Ermittlungsgruppe Rauschgift des Polizeireviers Wangen im Allgäu nun ein weiteres Strafverfahren gegen den 17-Jährigen eingeleitet.
Mit Messer gedroht – mehrere Polizeistreifen bei Nachbarschaftsstreit im Einsatz
Gleich mehrere Polizeistreifen, darunter auch Polizeihundeführer, waren am Samstagabend in der Ravensburger Nordstadt einer Nachbarschaftsstreitigkeit im Einsatz. Eine 47-Jährige hatte in einem Mehrfamilienhaus ihre Nachbarin im Bereich der Haustüre mit einem Messer in der Hand verbal bedroht. Beide Beteiligten zogen sich schließlich in ihre Wohnungen zurück. Die Einsatzkräfte nahmen die 47-Jährige, die sich offenkundig in einem psychischen Ausnahmezustand befand, in Gewahrsam und brachten sie in eine Fachklinik.
Drogentest schlägt bei Autofahrer auf Kokain und Canabis an
Auf Kokain und Cannabis hat ein Drogenvortest bei einem 26 Jahre alten Autofahrer angeschlagen, der am frühen Sonntagabend an einer Kontrollstelle auf der B 467 zwischen Obereschach und Liebenau von Polizeibeamten gestoppt wurde.
Bei der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit zeigte der 26-Jährige Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln, der folgende Drogenvortest erhärtete den Verdacht. Der Fahrer durfte seine Fahrt nicht fortsetzen und musste in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Sollte sich bei der Auswertung der Probe bestätigen, dass der Betroffene unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, kommen auf ihn ein Bußgeld von mehreren hundert Euro sowie ein Fahrverbot und eine Meldung an die Führerscheinstelle zu.


