rv-news.de
Ravensburg

Regenbogenfahne weht am 17. Mai am Rathaus

Pressemitteilungen der Stadt Ravensburg Bild: F.Enderle

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am Sonntag, 17. Mai, hisst die Stadt Ravensburg eine Regenbogenfahne am Rathaus. Die Stadt setzt damit ein sichtbares Zeichen für Respekt, Toleranz, Gleichberechtigung und die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

- ANZEIGE-



Am 17. Mai 1990 wurde Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen. Seit 2004 erinnert der IDAHOBIT jährlich am 17. Mai an das Ende dieser pathologisierenden Einstufung. Der Tag dient weltweit als Plattform, um auf Menschenrechtsverletzungen gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Personen aufmerksam zu machen und die Forderung nach rechtlicher Gleichstellung und gesellschaftlicher Akzeptanz zu stärken.

Die Menschenrechte schließen das Recht auf freie sexuelle Orientierung ein. Dennoch ist Homosexualität in vielen Ländern insbesondere in Afrika und Asien immer noch verboten und strafbar, in manchen Ländern, wie z.B. in Uganda, droht sogar die Todesstrafe. Dies führt in diesen Ländern zu Verfolgung und Ausgrenzung, häufig zu bitterer Armut und ein Leben am Rand der Gesellschaft. Der IDAHOBIT erinnert daran, dass der Einsatz für Menschenrechte und der Schutz vor Diskriminierung Solidarität erfordert und international weiter dringend notwendig ist.

Auch in Deutschland sind queere Menschen Anfeindungen, Bedrohung und Gewalt ausgesetzt – im öffentlichen Raum, im Netz, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Mit dem Hissen der Regenbogenflagge zeigt Ravensburg ein klares Bekenntnis zu Vielfalt und Menschenrechten, für Respekt und Solidarität.