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Ravensburg

Ravensburgerin verschenkt 500 Herzen

Heidi Franz mit ihren über 500 selbstgenähten Herzen. Bild: Stiftung Liebenau

Heidi Franz wohnt in der Ravensburger Galgenhalde und hat ein großes Herz. Vergangenen Donnerstag hat sie mit ihrer Aktion „Herzenssache – verschenke (d)ein Herz“ den Verkäuferinnen und Verkäufern des Einzelhandels und des Wochenmarktes „Danke“ gesagt. Sie verschenkte über 500 selbstgenähte Herzen auf dem Mittelösch-Markt und bekam viel Herzliches zurück.

Getragen durch schwierige Zeiten

Die Idee für die genähten Herzen kam Heidi Franz zu Beginn der Corona-Krise bei schlechtem Wetter: Sie überlegte, wie man in diesen schwierigen Zeiten den Leuten, die jetzt den „Laden am Laufen halten“, danken und ein bisschen Freude bereiten kann. So kam sie auf die Herz-Idee – ihre Mutter Rosalie Henning unterstützte sie. Rosalie Henning ist 84 Jahre alt und schwer sehbehindert. Sie war jedoch von der Idee ihrer Tochter gleich begeistert und hat mit viel Freude die Herzen mit Füllwatte gefüllt. In Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Rahlentreff hat Heidi Franz nun die Herzen auf dem Wochenmarkt im Mittelösch verteilt. Beschenkt wurden auch Besucher, mit der Bitte dieses Herz an eine Person weiter zu schenken, die sie persönlich durch diese schwierige Zeit der Pandemie getragen hat. Diese Aktion soll somit ein Zeichen der Solidarität, Dankbarkeit und Herzlichkeit zum Ausdruck bringen.

Noch mehr bunte Stoffe, noch mehr Näherinnen

In einer weiteren Aktion hat Heidi Franz den Bewohnerinnen und Bewohnern der Heim gebundenen Wohnungen des Hauses St. Meinrad und den Bürgerinnen und Bürgern des Quartiers Galgenhalde sogenannte „Alltagsmasken“, Schlüsselanhänger und Osterhasen genäht und dadurch diesen sehr viel Freude verbreitet. Inzwischen hat die Aktion weitere Kreise gezogen und weitere „Herzensnäherinnen“ gefunden.